Albanactus war gemäß Geoffrey of Monmouths Historia Regum Britanniae ein legendärer König von Alba. Sein Territorium lag nördlich des Flusses Humber.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Geoffrey of Monmouth war Albanactus der jüngste der drei Söhne von Brutus I von Troja, dem König von Britannien. Nach dem Tod seines Vaters erhielt er Alba, seine Brüder Locrinus und Camber erhielten Loegria und Cambria. [1]

Die Geschichte besagt, Albanactus wäre kurz nach seinem Herrschaftsantritt getötet worden, von Humber, dem König der Hunnen. Dieser fiel von Germanien aus in Alba ein und Albanactus stellte sich ihm zur Schlacht, fiel aber. Die Bevölkerung von Alba musste nach Süden zu seinem Bruder Locrinus fliehen. [1]

All dies geschah vermutlich, bevor die Pikten und Skoten sich dort angesiedelt hatten. Spätere Könige von England - wie Edward I - nutzten diese Legende als Entschuldigung, um ihren Anspruch auf Schottland zu stützen und es zu erobern. Sie argumentierten, dass Locrinus der ältere Bruder gewesen war und somit er und England den höheren Status hatten. Das gleiche Argument brachten sie gegen über Wales und den zweitjüngsten Bruder Camber.

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brutus I
    1. Locrinus
    2. Camber
    3. Albanactus

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Historia Regum Britanniae II/1
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