Caracalla war Kaiser des Römischen Imperiums von 211 bis 217 n. Chr. Er war der Sohn seines Vorgängers Septimius Severus und regierte anfänglich mit seinem Bruder Geta als Mitkaiser, ließ ihn jedoch schon nach wenigen Wochen ermorden. Caracalla wurde in Partien von einem Soldaten ermordet, der es ihm übel nahm, dass Caracalla ihn nicht in den Rang eines Zenturio erhoben hatte, und von Caracallas Nachfolger Martialis überzeugt worden war, ihn zu ermorden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caracalla begleitete seinen Vater Septimius Severus 208 zu dessen Feldzug nach Britannien, um Caledonien zu erobern. Severus erzielte nennenswerte Erfolge, erkrankte jedoch 211 und starb in Eboracum. Caracalla führte den Feldzug noch eine Zeit lang fort, vereinbarte jedoch schnell einen Frieden, um nach Rom zurückzukehren und dort seine Machtposition einzunehmen. Danach führten die Römer keine weiteren Feldzüge nach Caledonien durch und die Grenze wurde permanent an den Hadrianswall zurück verlegt.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geoffrey of Monmouth macht Caracalla in seiner Historia Regum Britanniae zu einem König von Britannien mit dem Namen Bassianus. Die Geschichte besagt, die Römer hätten Geta nach Severus Tod zum König von Britannien machen wollen, doch die Briten hätten Bassianus vorgezogen, da seine Mutter Britin war. Beide Brüder kämpften miteinander und Geta starb, so dass Bassianus der neue Herrscher wurde. [1] Er regierte, bis er von Carausius abgesetzt und getötet wurde. [2] Tatsächlich geschah der Aufstand des Carausius jedoch etwa siebzig Jahre nach Caracallas Tod.

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. Historia Regum Britanniae V/2
  2. Historia Regum Britanniae V/3
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