Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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Edward der Bekenner war einer der letzten angelsächsischen Könige von England und der letzte König des Haus Wessex. Er regierte von 1042 bis 1066. Er war der Sohn von Aethelred dem Unberatenen, Halbbruder von Harthacnut und der erste angelsächsische König auf dem Thron von England, seit Knut der Große England 1016 erobert hatte. Sein Nachfolger Harald II Godwinson wurde nach Edwards Tod noch im gleichen Jahr in der Schlacht von Hastings gegen Wilhelm I der Eroberer getötet.

Etwa ein Jahrhundert nach seinem Tod, 1061, erklärte Papst Alexander III Edward zum Heiligen. Er war einer der Nationalheiligen von England, bis König Edward III 1350 den Heiligen Georg zum Nationalheiligen erklärte. Sein Feiertag ist der 13. Oktober.

Geschichte[]

Aussehen und Charakter[]

Die Vita Aedwardi Regis erklärt, "er war eine sehr angemessene Figur von Mann - von außergewöhnlicher Größe und einzigartig durch sein milchig weißes Haar und Bart, vollem Gesicht und rosigen Wangen, dünnen weißen Händen und langen durchscheinenden Fingern; in dem ganzen Rest seines Körpers war er eine makellose königliche Person. Angenehm aber immer würdevoll ging er mit den Augen niedergeschlagen, sehr liebenswürdig im Umgang mit dem einzelnen und allen. Wenn irgend ein Grund sein Temperament erhob, schien er schrecklich wie ein Löwe, doch er enthüllte seinen Ärger niemals durch Geschimpf." [1] Laut dem Historiker Richard Mortimer "enthält [dies] offensichtliche Elemente des idealen Königs, ausgedrückt in schmeichelhaften Begriffen - groß und herausragend, umgänglich, würdevoll und gerecht". [2]

Edward hatte anscheinend nichts dagegen, Bestechungsgelder zu akzeptieren. Laut dem Liber Benefactorum aus Ramsey entscheid der Abt des Klosters, dass es gefährlich wäre, sich öffentlich gegen einen Anspruch zu stellen, den "ein gewisser mächtiger Mann" vorgebracht hatte, doch er behauptete, dass er eine vorteilhafte Rechtsprechung erreichen konnte, indem er Edward zwanzig Goldmark gab und dessen Frau fünf Goldmark. [3]

Frühe Jahre[]

Edward war der siebente Sohn von Aethelred dem Unberatenen und der erste von seiner zweiten Ehefrau Emma von der Normandie. Edward wurde zwischen 1003 und 1005 in Islip, Oxfordshire geboren [4] und erscheint zum ersten mal in den Quellen als Zeuge von zwei Urkunden im Jahr 1005. Er hatte die Geschwister Alfred Aetheling und Goda von England. In Urkunden erscheint er grundsätzlich hinter seinen älteren Halbbrüdern, was zeigt, dass er im Rang unter ihnen stand. [5]

Während seiner Kindheit war England das Ziel von Wikingerangriffen und Invasionen unter Sven Gabelbart und dessen Sohn Knut dem Großen. Nach Svens Eroberung von England im Jahr 1013 floh Emma mit Edward und Alfred in die Normandie, Aethelred folgte ihnen kurz danach. Sven starb im Februar 1014 und der führende englische Adel holte Aethelred zurück auf den Thron, unter der Bedingung, dass er versprach "gerechter" zu regieren als vorher. Aethelred stimmte zu und schickte Edward mit seinen Gesandten zurück. [6] Aethelred starb im April 1016 und Edwards älterer Halbbrüder Edmund II Eisenseite wurde sein Nachfolger und führte den Kampf gegen Knut den Großen fort, der im gleichen Jahr begonnen hatte. Laut den skandinavischen Überlieferungen kämpfte Edward gemeinsam mit Edmund. Da Edward höchstens dreizehn Jahre alt gewesen sein kann zu dieser Zeit, wird diese Geschichte jedoch angezweifelt. [7] [5] Edmund starb im November 1016 und Knut wurde der unumstrittene König von England. Edward ging mit seinen Geschwistern erneut ins Exil. 1017 heiratete seine Mutter Emma Knut den Großen. [4] Im gleichen Jahr ließ Knut Edwards letzten lebenden Halbbruder Eadwig hinrichten. [8]

Edward verbrachte ein viertel Jahrhundert im Exil, vermutlich hauptsächlich in der Normandie, obwohl es bis zu den frühen 1030er Jahren keinen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort gibt. Er erhielt vermutlich Unterstützung von seiner Schwester Goda, die Drogo von Mantes, Graf von Vexin, im Jahr 1024 geheiratet hatte. In den frühen 1030er Jahren bezeugte Edward vier Urkunden in der Normandie und unterzeichnete zwei von ihnen als König von England. Laut William of Jumièges versuchte Robert I, Herzog der Normandie, 1034 eine Invasion von England, um Edward auf den Thron zu bringen, doch die Flotte kam vom Kurs ab, als sie auf dem Weg nach Jersey war. Er erhielt auch Unterstützung für seinen Thronanspruch von mehreren kontinentalen Äbten, besonders Robert, Abt der normannischen Abtei von Jumièges, der später Edwards Erzbischof von Canterbury wurde. [9] Edward soll in dieser Zeit eine tiefgreifende Frömmigkeit entwickelt haben, doch heute Historiker sehen dies als Produkt späterer mittelalterlicher Kampagnen für seine Heiligsprechung an. Laut Frank Barlow war "sein Lebensstil vermutlich der eines typischen Mitglieds des Landadels". [4] [10] Er scheint während dieser Zeit nur geringe Aussicht auf den englischen Thron gehabt zu haben und seine ehrgeizige Mutter war eher daran interessiert, seinen Halbbruder Harthacnut, ihren Sohn von Knut dem Großen, zu unterstützen. [4] [6]

Knut starb 1035 und Harthacnut wurde sein Nachfolger als König von Dänemark. Es ist nicht klar, ob er beabsichtigte, England ebenfalls zu regieren, und er war zu sehr beschäftigt damit, seinen Thron in Dänemark gegen Magnus I von Norwegen zu verteidigen, um nach England zu kommen und seinen Anspruch durchzusetzen. Statt dessen wurde entschieden, dass Harthacnuts älterer Halbbruder Harald I Hasenfuß Regent werden sollte, während Emma für Harthacnut Wessex regierte. [11] 1036 kamen Edward und sein Bruder Alfred getrennt nach England. Emma behauptete später, dass sie auf einen von Harald gefälschten Brief hin kamen, um sie zu besuchen, doch Historiker glauben, dass sie selbst ihre Söhne eingeladen hatte, um Haralds wachsender Beliebtheit etwas entgegen zu setzen. [4] [6] Alfred wurde von Godwin, Earl of Wessex gefangen genommen, der ihn an Harald übergab. Dieser ließ Alfred blenden, was ihn zur Herrschaft ungeeignet machte und Alfred starb kurze Zeit später an den Wunden. Historiker glauben, dass dieser Mord der Grund für Edwards Hass gegenüber Godwin war und einer der Hauptgründe für Godwins Verbannung im Herbst 1051. [10] Edward soll nahe Southampton erfolgreich in einem kleinen Gefecht gekämpft haben und zog sich dann in die Normandie zurück. [7] Damit zeigte er Vorsicht, erwarb sich aber auch einen Ruf als Soldat in der Normandie und Skandinavien. [6]

1037 wurde Harald I Hasenfuß allgemein als König anerkannt und verbannte im folgenden Jahr Emma aus England, die daraufhin nach Brügge in Flandern floh. Sie rief Edward zu sich und verlangte seine Hilfe für Harthacnut, doch er weigerte sich, da er nicht genug Ressourcen hatte, um eine Invasion zu beginnen, und bestritt jegliches Eigeninteresse am Thron von England. [4] [6] Harthacnut, dessen Thon in Dänemark jetzt sicher war, nachdem er zu einer Übereinkunft mit Magnus I von Norwegen gekommen war, plante eine Invasion nach England, doch Harald starb 1040 und Harthacnut konnte den englischen Thron ohne Gegenwehr besteigen, mit seiner Mutter an seiner Seite. [12]

1041 lud Harthacnut Edward nach England ein, möglicherweise als sein Erbe, da ihm bewusst war, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. [11] Das Quadripartitus aus dem 12. Jh. ist ein Bericht, der von John Maddicott als überzeugend angesehen wird. Er berichtet, dass Edward auf Drängen von Bischof Aelfwine von Winchester und Earl Godwin zurückgerufen wurde. Edward traf "die Thegns von ganz England" in Hursteshever, möglicherweise das heutige Hurst Spit gegenüber der Isle of Wight. Dort wurde er im Austausch für seinen Eid, dass er die Gesetze von Knut achten würde, als König empfangen. [13] Laut der Angelsächsischen Chronik wurde Edward als König neben Harthacnut eingeschworen, doch ein von Harthacnut 1042 herausgegebenes Zeugnis beschreibt ihn als Bruder des Königs. [2] [14]

Herrschaft[]

Frühe Jahre[]

Nach Harthacnuts Tod am 8. Juni 1042 unterstützte Godwin, der mächtigste der englischen Earls, Edward als Thronfolger. [4] Die Angelsächsische Chronik beschreibt seine Beliebtheit bei seiner Thronbesteigung - "bevor er [Harthacnut] begraben wurde, wählten alle Menschen Edward zum König in London." [15] Edward wurde am 3. April 1043 in der Kathedrale von Winchester gekrönt, dem königlichen Sitz der Westsachsen. [7]

Edward beschwerte sich, dass seine Mutter "für ihn weniger getan hatte als er wollte, bevor er König wurde, und auch danach". Im November 1043 ritt er mit seinen drei führenden Earls Leofric, Earl of Mercia, Godwin, Earl of Wessex und Siward, Earl of Northumbria nach Winchester, um ihren Besitz zu beschlagnahmen, vermutlich weil sie die Schätze unter Verschluss hatte, die dem König gehörten. Ihr Berater Stigand verlor seinen Bischofssitz Elmham in East Anglia. Beide erhielten jedoch bald Edwards Gunst wieder zurück. Emma starb 1052. [6]

Edwards Position bei seiner Thronbesteigung war schwach. Um effektiv regieren zu können, musste er die gute Beziehung zu seinen drei führenden Earls aufrecht erhalten, doch die Loyalität gegenüber dem alten Haus Wessex war durch die lange Zeit der dänischen Herrschaft untergraben worden und nur Leofric stammte aus einer Familie, die Aethelred dem Unberatenen gedient hatte. Siward war vermutlich dänisch und obwohl Godwin Engländer war, war er eine von Knuts neuen Männern und mit dessen früherer Schwägerin verheiratet. In diesen frühen Jahren stellte Edward jedoch die traditionelle starke Monarchie wieder her und zeigte sich laut Frank Barlow als "ein tatkräftiger und ehrgeiziger Mann, ein wahrer Sohn des leidenschaftlichen Aethelred und der außergewöhnlichen Emma." [4]

1043 erhielt Godwins ältester Sohn Sweyn eine Grafschaft in den südwestlichen Midlands und am 23. Januar 1045 heiratete Edward Godwins Tochter Edith. Bald darauf erhielten ihr Bruder Harald und ihr dänischer Cousin Beorn Estrithson ebenfalls Grafschaften im südlichen England. Doch 1047 wurde Sweyn verbannt, weil er die Äbtissin von Leominster entführt hatte. 1049 kehrte er nach England zurück, um sich seine Grafschaft zurück zu holen, doch Harald und Beorn stellten sich ihm entgegen, vermutlich weil sie in Sweyns Abwesenheit dessen Ländereien erhalten hatten. Sweyn ermordete seinen Cousin Beorn und ging erneut ins Exil und Edwards Neffe Ralph erhielt Beorns Grafschaft. Im folgenden Jahr konnte Godwin allerdings Sweyns Wiedereinsetzung erreichen. [2]

Der Reichtum von Edwards Ländereien übertraf den der großen Earls, doch sie waren in den südlichen Grafschaften verstreut. Er hatte keine persönliche Machtbasis und es scheint, dass er auch nicht versuchte, sich eine aufzubauen. 1050/1 zahlte er sogar die vierzehn ausländischen Schiffe aus, aus denen seine Marine bestand, und schaffte die Steuer ab, die erhoben worden war, um sie zu bezahlen. [4] [2] In Angelegenheiten der Kirche und des Auslands konnte er seiner eigenen Politik folgen. König Magnus I von Norwegen hatte ein Auge auf den englischen Thron geworfen und aus Furcht vor einer Invasion übernahm Edward 1045 und 46 das Kommando über die Flotte in Sandwich. Beorns älterer Bruder Sweyn II von Dänemark "unterwarf sich Edward als ein Sohn", in der Hoffnung auf dessen Hilfe in seiner Schlacht gegen Magnus um die Kontrolle über Dänemark, doch 1047 wies Edward Godwins Forderung zurück, dass sie Sweyn Hilfe schicken würden und erst Magnus' Tod im Oktober rettete England vor einem Angriff und erlaubte es Sweyn, den dänischen Thron zu besteigen. [4]

Heutige Historiker weisen die traditionelle Ansicht zurück, dass Edward hauptsächlich normannische Favoriten an seinem Hof einsetzte, doch er hatte Ausländer in seinem Haushalt, inklusive einiger weniger Normannen, die unbeliebt wurden. Der wichtigste unter ihnen war Robert, Abt der normannischen Abtei Jumièges, der Edward seit den 1030er Jahren kannte und mit ihm 1041 nach England kam, um 1043 Bischof von London zu werden. Laut der Vita Edwardi, wurde er "ständig der mächtigste, vertrauenswürdigste Berater des Königs". [9] [16]

Krise von 1051-52[]

Bei kirchlichen Ernennungen zeigten Edward und seine Berater Vorurteile gegenüber Kandidaten mit örtlichen Verbindungen und als der Klerus und die Mönche von Canterbury 1051 einen Verwandten von Godwin zum Erzbischof von Canterbury wählten, wies Edward ihn ab und ernannte statt dessen Robert of Jumièges, der behauptete, dass Godwin einige erzbischöfliche Ländereien illegal in Besitz hatte. Im September erhielt Edward Besuch von seinem Schwager, Godas zweitem Ehemann Eustace II, Graf von Boulogne. Seine Männer verursachten Schlägerei in Dover und Edward befahl Godwin als Earl of Kent, die Bürger der Stadt zu beschlafen, doch dieser stellte sich auf deren Seite und verweigerte die Bestrafung. Edward nutzte die Gelegenheit, um seinen übermächtigen Earl in die Knie zu zwingen. Erzbischof Robert beschuldigte Godwin, sich zum Tod des Königs verschworen zu haben, so wie er auch 1036 dessen Bruder Alfred getötet hatte, während Leofric und Siward den König unterstützten und ihre Vasallen herbei riefen. Sweyn und Harald holten ihre eigenen Vasallen, aber keine Seite wollte den Kampf und Godwin und Sweyn scheinen jeweils einen Sohn als Geisel gestellt zu haben, die in die Normandie geschickt wurden. Die Position der Godwins verschlechterte sich, da ihre Männer nicht gegen den König kämpfen wollten. Als Stigand, der als Vermittler agierte, den Scherz des Königs übermittelte, dass Godwin seinen Frieden haben könnte, wenn er Alfred und dessen Gefährten lebendig und gesund wiederherstellen könnte, flohen Godwin und seine Söhne nach Flandern und Irland. [4] Edward verstieß Edith und schickte sie in ein Nonnenkloster, vermutlich weil sie kinderlos waren, [17] und Erzbischof Robert drängte auf ihre Scheidung. [4]

Sweyn ging auf Pilgerreise nach Jerusalem und starb auf dem Rückweg, doch Godwin und seine anderen Söhne kehrten ein Jahr später mit einer Armee nach England zurück und erhielten bemerkenswerte Unterstützung, während Leofric und Siward den König nicht genug unterstützen konnten. Beide seiten waren besorgt, dass ein Bürgerkrieg das Land für eine Invasion öffnen würden. Der König war wütend, musste aber einlenken und setzte Godwin und Harald wieder in ihren Grafschaften ein, während Robert of Jumièges und andere Franzosen flohen, aus Angst vor Godwins Rache. Edith wurde als Königin wieder eingesetzt und Stigand, der während der Krise zwischen den beiden Seiten vermittelt hatte, wurde als Roberts Nachfolger zum Erzbischof von Canterbury ernannt. Stigand erhielt außerdem seinen Bischofssitz von Winchester zurück, was einen lang andauernden Streit mit dem Papst auslöste. [4] [6]

Spätere Herrschaft[]

Bis Mitte der 1050er Jahre konnte Edward seine Grafschaften so einrichten, dass die Godwins nicht zu dominant wurden. Godwin selbst starb 1053 und obwohl Harald sein Nachfolger in Wessex wurde, war keiner seiner anderen Brüder zu dieser Zeit Earl. Sein Haus war zu dieser Zeit schwächer, als es seit Edwards Thronbesteigung gewesen war, doch eine Reihe von Todesfällen von 1055 bis 1057 änderte die Kontrolle über die Grafschaften vollkommen. 1055 starb Siward, doch sein Sohn war noch zu jung, um Northumbria zu kommandieren und Haralds Bruder Tostig wurde zum Earl ernannt. 1057 starben Leofric und Ralph und Leofrics Sohn Aelfgar wurde Earl of Mercia, während Haralds Bruder Gyrth Earl of East Anglia wurde. Der vierte noch lebende Godwin-Bruder Leofwine erhielt eine Grafschaft im Südosten, die aus Haralds Territorium genommen wurde, und Harald erhielt Ralphs Gebiet als Entschädigung. Somit kontrollierten die Godwin-Brüder 1057 ganz England mit Ausnahme von Mercia. Es ist nicht bekannt, ob Edward dem zugestimmt hatte oder ob er es akzeptieren musste, doch von dieser Zeit an scheint er sich aus der aktiven Politik zurückgezogen zu haben und ging jeden Tag nach seinem Kirchgang auf die Jagd. [4] [14]

In den 1050ern verfolgte Edward eine aggressive und grundsätzlich erfolgreiche Politik bei seinem Umgang mit Schottland und Wales. Malcolm III Canmore befand sich im Exil an Edwards Hof, nachdem sein Vater Duncan I 1040 in einer Schlacht gegen die Männer von Macbeth gestorben war, der daraufhin den Thron an sich riss. 1054 schickte Edward Siward, um in Schottland einzufallen. Dieser besiegte Macbeth und Malcolm, der den Feldzug begleitet hatte, erhielt die Kontrolle über das südliche Schottland. 1058 hatte Malcolm Macbeth in der Schlacht getötet und den schottischen Thron bestiegen. 1059 besuchte er Edward, doch 1061 begann er mit Überfällen auf Northumbria, um es seinem Gebiet hinzu zu fügen. [4] [18]

1053 befahl Edward die Ermordung des südwalischen Prinzen Rhys ap Rhydderch als Rache für einen Überfall auf England, und Rhys' Kopf wurde ihm gebracht. [4] 1055 machte sich Gruffydd ap Llywelyn ap Seisyll zum Herrscher von Wales und verbündete sich mit Aelfgar, Earl of Mercia, der wegen Verrats zum Gesetzlosen erklärt worden war. Sie besiegten Earl Ralph in Hereford und Harald musste Truppen in beinahe ganz England sammeln, um die Invasoren nach Wales zurück zu treiben. Der Frieden konnte schließlich erreicht werden mit der Einsetzung von Aelfgar als Earl of Mercia nach dem Tod seines Vaters 1057. Gruffydd schwor einen Eid, Edward gegenüber ein vertrauenswürdiger Unterkönig zu sein. Aelfgar starb wahrscheinlich 1062 und sein junger Sohn Edwin durfte sein Nachfolger als Earl of Mercia werden, doch Harald führte dann einen Überraschungsangriff auf Gruffydd durch. Dieser konnte entkommen, doch als Harald und Tostig im folgenden Jahr erneut angriffen, zog er sich zurück und wurde von walisischen Feinden getötet. Edward und Harald konnten danach einigen walisischen Prinzen den Vasallenstatus aufzwingen. [19] [20]

Im Oktober 1065 war Haralds Bruder Tostig, Earl of Northumbria, mit dem König auf der Jagd, als seine Thegns in Northumbria gegen seine Herrschaft rebellierten. Sie behaupteten, diese wäre unterdrückend und töteten etwa 200 seiner Anhänger. Dann ernannten sie Morcar, den Bruder von Edwin von Mercia, zum Earl und luden die Brüder ein, sie auf dem Marsch nach Süden zu begleiten. Sie trafen in Northampton auf Harald und Tostig beschuldigte Harald vor dem König, mit den Rebellen konspiriert zu haben. Tostig scheint ein Favorit des Königs und der Königin gewesen zu sein, die die Unterdrückung des Aufstands verlangten, doch weder Harald noch sonst jemand wollte kämpfen, um Tostig zu unterstützen. Edward war gezwungen, seiner Verbannung zuzustimmen und die Demütigung könnte eine Reihe von Schlaganfällen ausgelöst haben, die zu seinem Tod führten. [4] [21] Er war zu schwach, um bei der Einweihung seiner neuen Kirche in Westminster anwesend zu sein, die zu diesem Zeitpunkt, dem 28. Dezember, noch unvollständig war. [22] [23]

Edward vertraute das Königreich dann vermutlich Harald und Edith an, kurz bevor er am 5. Januar 1066 starb. Am 6. Januar wurde er in der Westminster Abbey begraben und Harald wurde noch am gleichen Tag zum König gekrönt. [4]

Thronfolge[]

Seit William of Malmesbury im frühen 12. Jh. zerbrechen sich Historiker den Kopf über Edwards Absichten für die Thronfolge. Eine Denkrichtung unterstützt die normannische Theorie, dass Edward immer die Absicht hatte, Wilhelm I den Eroberer zu seinem Erben zu ernennen, un akzeptieren den mittelalterlichen Anspruch, dass Edward bereits entschieden hatte, im Zölibat zu leben, noch bevor er heiratete, doch die meisten Historiker glauben, dass er die Hoffnung auf einen Erben von Edith hatte, zumindest bis zu seinem Streit mit Godwin im Jahr 1051. Wilhelm könnte Edward während Godwins Exil besucht haben und man glaubt, dass Edward Wilhelm die Thronfolge zu dieser Zeit versprach, doch Historiker sind sich uneinig, wie ernst er das Versprechen meinte und ob er später seine Meinung änderte.

Edmund II Eisenseites Sohn Edward der Exilant hatte den besten Anspruch darauf, Edwards Nachfolger zu werden. Er war als kleines Kind nach Ungarn gebracht worden und 1054 besuchte Bischof Ealdred von Worcester Heinrich III, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, um seine Rückkehr sicher zu stellen, möglicherweise um Edwards Erbe zu werden. Der Exilant kehrte 1057 mit seiner Familie nach England zurück, starb aber nur wenige Tage später. [14] Sein Sohn Edgar, der zu dieser Zeit sechs Jahre alt war, wurde an den englischen Hof gebracht. Er erhielt den Titel Aetheling, was thronwürdig bedeutet und heißen könnte, dass Edward die Absicht hatte, ihn zu seinem Erben zu machen. Er wurde außerdem nach Harald II Godwinsons Tod 1066 für kurze Zeit zum König erklärt. [24] Doch Edgar findet sich nicht auf den Zeugenlisten von Edgars Urkunden und es gibt keinen Hinweis im Domesday Book, dass er ein großer Landbesitzer war, was vermuten lässt, dass er gegen Ende von Edwards Herrschaft an den Rand gedrängt wurde. [14]

Nach der Mitte der 1050er Jahre scheint Edward sich aus den Angelegenheiten des Reiches zurückgezogen zu haben, denn er verließ sich in steigendem Maße auf die Godwins und könnte sich mit der Idee angefreundet haben, dass einer von ihnen sein Nachfolger werden würde. Die Normannen behaupteten, dass Edward Harald gegen 1064 in die Normandie schickte, um Wilhelm das Versprechen der Thronfolge zu bestätigen. Der stärkste Hinweis darauf stammt von dem Normannen William of Poitiers. Laut seinem Bericht schickte Harald kurz vor der Schlacht von Hastings einen Gesandten zu Wilhelm, der zugab, dass Edward Wilhelm den Thron versprochen hatte, aber argumentierte, dass dies von einem Versprechen an Harald auf dem Totenbett übertroffen wurde. Als Antwort darauf bezweifelte Wilhelm das Versprechen auf dem Totenbett nicht, argumentierte aber, dass Edwards früheres Versprechen an ihn den Vorrang hatte. [14] Laut Stephen Baxter war Edwards "Handhabung der Thronfolge gefährlich unentschlossen und trug zu einer der größten Katastrophen bei, die die Engländer jemals erlebt hatten." [14]

Westminster Abbey[]

Edwards normannische Sympatien zeigen sich am deutlichsten in dem größten Bauprojekt seiner Herrschaft, Westminster Abbey, der ersten normannisch-romanischen Kirche in England. Sie wurde zwischen 1042 und 1052 als königliche Grabkirche erbaut, am 28. Dezember 1065 geweiht und nach seinem Tod gegen 1090 fertig gestellt, aber 1245 zerstört, um Platz für das neue Gebäude von Heinrich III zu machen, das noch heute steht. Sie ähnelte sehr der Abtei von Jumièges, die zur gleichen Zeit erbaut wurde. Robert of Jumièges muss an beiden Bauwerken beteiligt gewesen sein, obwohl nicht klar ist, welche das Original und welche die Kopie ist. [23] Edward scheint kein Interesse an Büchern und Kunst gehabt zu haben, doch seine Abtei spielte eine große Rolle in der Entwicklung der englisch-romanischen Architektur und zeigt, dass er ein erfinderischer und großzügiger Schirmherr der Kirche war. [2]

Heiligsprechung[]

Edward der Bekenner war der erste Angelsachse und der einzige König von England, der heilig gesprochen wurde, doch er war Teil einer Tradition (nicht kanonisierter) englischer königlicher Heiliger wie Eadburh von Winchester, eine Tochter von Edward dem Älteren, Edith von Wilton, Tochter von Edgar dem Friedfertigen und dem Kindkönig Edward der Märtyrer. [25] Mit seiner Neigung zu Wutanfällen und seiner Liebe zur Jagd wird Edward der Bekenner von den meisten Historikern als ein ungewöhnlicher Heiliger angesehen und seine Kanonisation als politisch, obwohl einige argumentieren, dass sein Kult so früh begann, dass es etwas außergewöhnliches gegeben haben muss, um darauf aufzubauen. [2]

Edward zeigte bei seinen kirchlichen Ernennungen eine weltliche Einstellung. Als er Robert of Jumièges 1051 zum Erzbischof von Canterbury ernannte, wählte er den handwerklich äußerst begabten Spearhafoc als Roberts Nachfolger als Bischof von London. Robert weigerte sich, diesen zu weihen und erklärte, dass der Papst dies verboten hätte, doch Spearhafoc besetzte den Bischofssitz mehrere Monate lang mit Edwards Unterstützung. Nach der Flucht der Godwins vertrieb Edward Spearhafoc, der mit einer großen Menge Gold und Edelsteine floh, aus denen er eine Krone für Edward hatte anfertigen sollen. [26] Stigand war der erste Erzbischof von Canterbury seit beinahe einhundert Jahren, der kein Mönch war, und er soll von mehreren Päpsten exkommuniziert worden sein, da er Canterbury und Winchester gemeinsam besaß. Mehrere Bischöfe ließen sich auf dem Kontinent weihen aufgrund der Irregularität von Stigands Position. [27] Edward zog grundsätzlich für die reichsten und wichtigsten Bischofssitze Kleriker den Mönchen vor und er akzeptierte vermutlich Geschenke von Kandidaten für Bischofssitze und Abteien. Doch seine Ernennungen waren grundsätzlich respektabel. [4] Als Odda von Deerhurst 1056 ohne Erben starb, beschlagnahmte Edward die Ländereien, die dieser der Abtei Pershore überschrieben hatte, und gab sie seiner Gründung in Westminster. Die Historikerin Ann Williams sagt, dass "der Bekenner im 11. Jh. nicht den Ruf eines Heiligen hatte, den er später genoss, größtenteils durch die Bemühungen der Mönche von Westminster." [28]

Nach 1066 gab es einen unterdrückten Kult von Edward als Heiligem, möglicherweise entmutigt durch die frühen normannischen Äbte von Westminster, [29] der im frühen 12. Jh. Stück für Stück größer wurde. [6] Osbert of Clare, der Prior der Abtei von Westminster, begann dann eine Kampagne für Edwards Heiligsprechung mit dem Ziel, den Reichtum und die Macht der Abtei zu vergrößern. Bis 1138 hatte er die Vita Aedwardi Regis, die Biographie von Edward, die von seiner Witwe in Auftrag gegeben worden war, in eine übliche Heiligenbiographie umgewandelt. [29] Er benutzte eine mehrdeutige Passage, die bedeuten könnte, dass ihre Ehe keusch war, möglicherweise um die Idee entstehen zu lassen, dass Ediths Kinderlosigkeit nicht ihre Schuld war und um zu behaupten, dass Edward im Zölibat gelebt hatte. [14] 1139 ging Osbert nach Rom, um mit König Stephens Unterstützung um Edwards Heiligsprechung zu bitten, doch er hatte nicht die volle Unterstützung der englischen Hierarchie und Stephen befand sich im Streit mit der Kirche, so dass Papst Innozenz II seine Entscheidung verschob und erklärte, dass Osbert nicht die nötigen Beweise von Edwards Heiligkeit vorbringen konnte. [25]

1159 gab es eine umstrittene Papstwahl und die Unterstützung von Heinrich II half, Alexander III zum Papst anerkennen zu lassen. 1160 ergriff Laurence, der neue Abt von Westminster, die Gelegenheit, Edwards Anspruch zu erneuern. Zu dieser Zeit hatte dieser die volle Unterstützung des Königs und der englischen Hierarchie, und der dankbare Papst gab am 7. Februar 1161 die Bulle zur Heiligsprechung heraus. [4] Edward wurde der "Bekenner" genannt, als Name für jemanden, von dem man glaubte, dass er ein heiliges Leben gelebt hatte, aber kein Märtyrer gewesen war. [6] In den 1230er Jahren wurde König Heinrich III ein Anhänger des Kults von Edward und gab eine neue Biographie in Auftrag, die Matthew Paris schreiben sollte. [30] Heinrich ließ 1269 auch ein großes neues Grabmal für Edward in der neu gebauten Westminster Abbey aufstellen. [22] Weiterhin nannte er auch seinen ältesten Sohn Edward. [31]

Bis 1350 wurden Edmund der Märtyrer, Gregor der Große und Edward der Bekenner als Englands Nationalheilige angesehen, doch Edward III zog den kriegerischen Heiligen Georg vor und gründete 1348 den Hosenbandorden mit dem Hl. Georg als Schirmherrn. Die Kapelle des Heiligen Edward in Windsor Castle wurde jetzt dem Heiligen Georg geweiht, der 1351 zum Schirmherrn der englischen Rasse erklärt wurde. [32] Edward war für viele ein weniger beliebter Heiliger, doch er war wichtig für die normannische Dynastie, die Nachfolger von Edward als letzter legitimer angelsächsischer König zu sein. [25]

Der Schrein von Edward in der Westminster Abbey blieb nach der letzten Überführung seines Körpers in eine Kapelle östlich des Altarraums am 13. Oktober 1269 durch Heinrich III an diesem Ort. [33] Der Tag seiner Überführung (seine erste Überführung hatte 1163 ebenfalls an einem 13. Oktober stattgefunden) ist ein freiwilliger Fastentag in der katholischen Kirche von England und Wales [34] und der Heiligenkalender der Kirche von England sieht ihn als kleineren Feiertag an. [35] Jeden Oktober hält die Abtei eine Woche von Festlichkeiten und Gebeten zu seinen Ehren ab. [36] Edward wird auch als Schutzheiliger schwieriger Ehen angesehen. [37] Einige Zeit lang hatte die Abtei behauptet, einen Satz von Krönungsinsignien zu besitzen, die Edward für alle zukünftigen Krönungen hinterlassen hatte. Nach seiner Heiligsprechung wurden diese als heilige Reliquien angesehen und danach ab dem 13. Jh. für alle englischen Krönungen benutzt, bis sie von Oliver Cromwell 1649 zerstört wurden. [38]

Stammbaum[]

  1. Edmund I ⚭ I Aelfgifu von Shaftesbury; ⚭ II Aethelflaed von Damerham
    1. | ♔ EadwigAelfgifu
    2. | ♔ Edgar der Friedfertige ⚭ I Aethelflaed Eneda; ⚭ II Wulfthryth von Wilton; ⚭ ||| Aelfthryth
      1. | ♔ Edward der Märtyrer
      2. || ⛪ Edith of Wilton
      3. ||| Edmund Aetheling
      4. ||| ♔ Aethelred der Unberatene ⚭ | Aelfgifu von York; ⚭ || Emma von der Normandie
        1. | Aethelstan Aetheling (✝ 1014)
        2. | Ecgberht Aetheling (✝ 1005)
        3. | ♔ Edmund II Eisenseite (✝ 1016)
        4. | Eadred Aetheling (✝ 1013)
        5. | Eadwig Aetheling (✝ 1017)
        6. | Edgar Aetheling (✝ 1008)
        7. | Edith ⚭ Eadric Streona
        8. | Aelfgifu ⚭ Uhtred der Stolze, Ealdorman of Northumbria
        9. | Wulfhild ⚭ Ulfcytel Snillingr
        10. | ⛪ NN, Äbtissin von Wherwell Abbey
        11. || ♔ Edward der Bekenner (✝ 1066) ⚭ Edith von Wessex
        12. || Alfred Aetheling (✝ 1036–37)
        13. || Goda von England ⚭ | Drogo von Mantes; ⚭ || Eustace II, Graf von Boulogne
          1. Ralph the Timid, Earl of Hereford

Anmerkungen[]

  1. Barlow, Frank (1992). The Life of King Edward who Rests at Westminster
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Mortimer, Richard, ed. (2009). Edward the Confessor: the man and the legend
  3. Molyneaux, George (2015). The Formation of the English Kingdom in the Tenth Century
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 Barlow, Frank (2006). "Edward (St Edward; known as Edward the Confessor)". Oxford Dictionary of National Biography
  5. 5,0 5,1 Keynes, Simon (2009). "Edward the Ætheling". In Mortimer, Richard (ed.). Edward the Confessor: the man and the legend
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 6,8 Rex, Peter (2008). King & Saint: The Life of Edward the Confessor
  7. 7,0 7,1 7,2 Barlow, Frank (1970). Edward the Confessor
  8. Panton, James (2011). Historical Dictionary of the British Monarchy
  9. 9,0 9,1 van Houts, Elizabeth (2009). "Edward and Normandy". In Mortimer, Richard (ed.). Edward the Confessor: the man and the legend
  10. 10,0 10,1 Howarth, David (1981). 1066: The Year of the Conquest
  11. 11,0 11,1 Lawson, M. K. (23 September 2004). "Harthcnut". Oxford Dictionary of National Biography
  12. Howard, Ian (2008). Harthacnut: The Last Danish King of England
  13. Maddicott, John (2004). "Edward the Confessor's Return to England in 1041". English Historical Review
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 Baxter, Stephen (2009). "Edward the Confessor and the Succession Question". In Mortimer, Richard (ed.). Edward the Confessor: the man and the legend
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