Eugenius war Kaiser von Britannien und Gallien 392 bis 394.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren nach dem Tod von Magnus Maximus versuchte der junge Kaiser Valentinian II, seine Macht zurück zu erlangen, doch er starb schon bald, möglicherweise auf Anordnung von Arbogast, einem Militärkommandanten, der sich danach selbst zum König in Gallien machte. Arbogast erhob einen Kollegen, Eugenius, ein Verwalter und früherer Rhetoriklehrer, zum Kaiser im Westen. Eugenius war eigentlich nur ein Marionettenkönig, Arbogast war der Mann mit der macht.

Arbogast war zudem ein Heide und ermöglichte es dem Heidentum, in Britannien und Gallien wieder zu florieren. Weder Arbogast noch Eugenius kamen jemals nach Britannien, doch spätere Überlieferungen machen Eugenius - auch Owain genannt - zum Sohn von Magnus Maximus. Da dessen Familie in Gallien lebte, während er Kaiser war, ist die Verbindung verführerisch. Innerhalb von zwei Jahren wurde Eugenius jedoch in einer Schlacht gegen Graf Theodosius besiegt und hingerichtet.

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