Gaius Valerius Pudens war ein römischer Beamter und General im späten 2. und frühen 3. Jh. Er war Gouverneur von Britannien und seine Karriere ist beinahe ausschließlich aus Inschriften in den vier Provinzen bekannt, in denen er Gouverneur war. [1]


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valerius Pudens stammte aus dem heutigen Djémila in Algerien. [2] 193 war er Gouverneur von Pannonien, später Suffektkonsul und wurde danach irgendwann zwischen 197-200 Gouverneur von Germania Inferior. [1]

Danach wurde er zum Gouverneur des Römischen Britannien ernannt. Laut einer Inschrift in Bainbridge ließ er während seiner Amtszeit neue Kasernen erbauen, möglicherweise in Zusammenhang mit kürzlich davor entstandenen Aufständen unter den Briganten. Dies zeigt, dass er sich 205 in Britannien befand. Laut Birley soll er der Vorgänger von Lucius Alfenus Senecio gewesen sein, die Hinweise deuten jedoch auch an, dass er sein Nachfolger gewesen sein könnte. [1]

Das letzte, was man von Pudens hört ist, dass er Prokonsul in Afrika war, entweder 210-211 oder 211-212. Dort soll er sich laut Tertullian geweigert haben, einen Fall gegen einen Christen anzuhören. [3]

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Birley, A. R. The Fasti of Roman Britain, (1981)
  2. Birley, A. R. Septimius Severus, the African Emperor, (1999)
  3. Tertullian (155-220, frühchristlicher Autor), ad Scapulam
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