Guiderius war gemäß der Historia Regum Britanniae von Geoffrey of Monmouth ein legendärer König von Britannien. Möglicherweise war der historisch belegte Togodumnus sein Vorbild.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Geoffrey war Guiderius der älteste Sohn von Cymbeline und erbte von seinem Vater die Herrschaft über Britannien. Cymbeline hatte freiwillig Tribute an Rom geleistet, doch Guiderius weigerte sich, zu zahlen. Kaiser Claudius fiel daraufhin mit seiner Armee auf der Insel ein. Er und seine Männer landeten in Portchester und verschanzten sich dort, während sie die Stadt belagerten. [1] Guiderius versammelte alle Männer Britanniens gegen Claudius und zog gegen ihn in die Schlacht. Die Briten waren so erfolgreich, dass die Römer sich auf ihre Schiffe zurückziehen könnten. Lelius Hamo, der Truppenführer von Claudius, legte jedoch eine britische Rüstung an und begann seine eigene Armee anzugreifen, was die Briten ihm nach taten. Dadurch war er in der Lage, nah genug an Guiderius heranzukommen, dass er ihn treffen konnte. Guiderius starb dort oder kurz danach, sein Bruder Arviragus wurde sein Nachfolger. [2]

Guiderius erscheint als ein Charakter in William Shakespeares Theaterstück Cymbeline.

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tenvantius
    1. Kimbelinus
      1. Guiderius
      2. Arviragus
      3. Imogen

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. Historia Regum Britanniae IV/12
  2. Historia Regum Britanniae IV/13
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