Gurguit Barbtruc war ein legendärer König von Britannien laut Geoffrey of Monmouths Historia Regum Britanniae.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gurguit war der Sohn von Belinus. Er war ein friedlicher König, der in der Art seines Vaters und Großvaters regierte. Als der König der Dänen jedoch Tributzahlungen verweigerte, fiel Gurguit in Dänemark ein, tötete den König und unterwarf das Land. [1] Bei seiner Rückkehr traf Gurguit mit seiner Flotte auf dreißig Schiffe voller Männer und Frauen, die Basclenses genannt wurden und unter der Herrschaft von Partholoim standen. Sie waren aus Spanien vertrieben worden und suchten neues Land, in dem sie leben konnten. Gurguit erlaubte es ihnen nicht, sich in Britannien anzusiedeln, gab ihnen jedoch die Insel Irland, die (laut dieser fantasievollen Legende) bis zu dieser Zeit unbewohnt war. Somit wurden die Basclenses die Iren. [2]

Gurguit starb friedlich und wurde in Caerleon begraben, einer Stadt, die er seit der Gründung durch ihren Vater weiter aufgebaut hatte. [2] Guithelin folgte ihm auf den Thron. [3]

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dunvallo Molmutius
    1. Belinus
      1. Gurguit Barbtruc
        1. Guithelin
    2. Brennius

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. Historia Regum Britanniae III/11
  2. 2,0 2,1 Historia Regum Britanniae III/12
  3. Historia Regum Britanniae III/13
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