Gwrin Farfdrwch war ein König von Meirionydd gegen 530.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gwrin war der Enkel von Meirion ap Tybion - vielleicht der Sohn seines Vorgängers Cadwaladr ap Meirion, vielleicht aber auch von dessen Brüdern -, ein Zeitgenosse von Maelgwyn Gwynedd und wahrscheinlich ein Vasallenkönig von Gwynedd.

Bei Geoffrey of Monmouth erscheint er als Gurguit Barbtruc, obwohl Geoffrey ihn in die Zeit von 300 v. Chr. versetzt. Laut Geoffrey war Gurguit ein weiser und gnädiger König, der dennoch seine Nachbarn mit Krieg überzog, nachdem sie ihn herausgefordert hatten. Gurguit bekämpfte die Dänen, trieb sie zurück in ihr Heimatland und unterwarf sie. Nach seiner Rückkehr traf er auf dreißig Boote voll von spanischen Exilanten, die nach einer Heimat suchten. Gurguit führte sie nach Irland, das zu dieser Zeit verlassen war, und sie ließen sich dort nieder.

Welche Wahrheit man daraus ziehen kann, ist schwer zu sagen. Gwrin könnte ein weiser König gewesen sein, der sich jedoch starken Angriffen von seinen Nachbarn und irischen Piraten gegenüber sah. Während seiner Herrschaft kam der Hl. Cadfan nach Wales und gründete dort Kirchen in Tywyn und Bardsey.

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cunedda Wledig ap Edern ⚭ Gwawl ferch Coel Hen
    1. Tybion ap Cunedda
      1. Meirion ap Tybion (M, fl. 490er)
        1. Cadwaladr ap Meirion (M, fl. 510er)
          1. Gwrin Farfdrwch (M, fl. 530er)
            1. Glitnoth Garahnhir ap Gwrin (fl. 570er)
        2. Cadwallon ap Meirion
        3. Bleidudd ap Meirion
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