1. I Der Prolog

  2. II Die Abbitte von Nennius

  3. III Die Geschichte

  4. IV Stammbäume

Die Historia Brittonum (Geschichte der Briten) ist ein Werk über die britischen Bewohner Englands, die scheinbar in frühester Zeit beginnt. Durch fehlende Quellen dient sie als Vorlage für die Geschichte von England und Wales.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Text umfasst eine Sammlung von Auszügen, Berechnungen, Anmerkungen und Zusammenfassungen früherer Aufzeichnungen, die inzwischen nicht mehr existieren. Viele Historiker stellen seine Zuverlässigkeit in Frage. Der Gelehrte David N. Dumville glaubt, der Text sei immer wieder überarbeitet worden, um ihn nach Art der irischen Geschichtsschreiber anzufertigen. Weiterhin ist das Dokument neben Bedas Historia ecclesiastica gentis Anglorum das einzige Werk, das sich mit der Geschichte von Wales befasst.

Grundsätzlich geht man davon aus, dass die Historia von Nennius geschrieben wurde, einem walisischen Mönch aus dem 9. Jahrhundert. Doch auch Gildas scheint daran beteiligt gewesen zus ein.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Historia Brittonum ist deshalb berühmt geworden, da sie beteiligt ist an den Legenden und Mythen der Artussage. Mehrere in ihr enthaltene Geschichten wurden später von anderen Autoren verwendet und erweitert:

  • Vortigern, der die Angelsachsen im austausch gegen die Hand von Hengests Tochter auf der britischen Insel siedeln lässt.
  • Vortigern, der in Snowdonia eine Festung bauen lassen will, die jedoch immer wieder einstürzt. Er begegnet Ambrosius Aurelianus, der von Geoffrey of Monmouth später mit Merlin gleichgesetzt wird.
  • Zwölf Schlachten, die von König Artus geschlagen wurden, von denen aber einige eindeutig anderen zugeordnet werden können.

Einige Kapitel beschäftigen sich mit dem heilig gesprochenen Germanus von Auxerre und St. Patrick.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige weitere Arbeiten werden oft mit der Historia Brittonum in Verbindung gebracht:

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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