Magnentius war ein Usurpator des Römischen Imperiums 350 bis 353 n. Chr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Armee mit dem Verhalten von Kaiser Constans unzufrieden wurde, wählten sie Magnentius im Januar 350 zu ihrem Anführer. Nur eine Handvoll Anhänger lösten sich nicht von Constans und er wurde kurz darauf von einer Kavallerietruppe ermordet.

Magnentius gelang es schnell, die Loyalität der Provinzen Gallien, Britannien und Hispania zu erlangen, vermutlich da er sich viel toleranter gegenüber Christen und Heiden verhielt.

Magnentius versuchte 353 in der Schlacht von Mons Seleucus, erneut seine Macht zu festigen, erlitt jedoch wieder eine Niederlage und beging Selbstmord. Kaiser Constantius II begann darauf hin, Magnentius' Anhänger zu bekämpfen und schickte dazu Paulus Catena nach Britannien.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.