Marcus Trebellius Maximus war ein römischer Senator und Gouverneur von Britannien 63 bis 69 n. Chr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

61 arbeitete Trebellius in einer Komission mit, um die Volkszählungslisten und Besteuerungen in Gallien zu überarbeiten, gemeinsam mit Quintus Volusius Saturninus und Titus Sextius Africanus. Beide waren Rivalen und hassten Trebellius, der dies ausnutzte, um das beste von ihnen zu bekommen. 63 n. Chr. wurde er zum Gouverneur von Britannien ernannt. Er führte die Versöhnungspolitik seines Vorgängers fort und eroberte keine neuen Gebiete. Außerdem romanisierte er Britannien weiter, ließ Camulodunum wieder aufbauen, nachdem es in der Rebellion von Boudicca zerstört worden war, und Londinium gelangte unter seiner Herrschaft zu wirtschaftlichem Wohlstand.

67 war die Provinz sicher genug, um die Legion XIV Gemina abzuziehen, doch Inaktivität und der Mangel an Gelegenheiten zum Plündern führte zu Meutereien unter den verbliebenen Legionen. Da er kein Militärischer Mann war, konnte Trebellius die Disziplin nicht wieder herstellen und eine Fehde mit Marcus Roscius Coelius, dem Kommandanten der Legion XX Valeria Victrix, untergrub seine Autorität noch weiter.

Im Vierkaiserjahr 69 n. Chr. präsentierte Britannien keinen eigenen Kandidaten, um den verstorbenen Nero zu ersetzen, wie es andere Regionen taten. Statt dessen führte Roscius eine Meuterei an, die Trebellius zwang, zu fliehen, und schloss sich dann Vitellius an und schickte ihm Einheiten der Legion XX. Sobald Vitellius das Imperium für sich erobert hatte, ernannte er Marcus Vettius Bolanus zum neuen Gouverneur von Britannien. Weiterhin schickte er die Legion XIV dort hin zurück, nachdem diese ihm bei seinem Sieg über seinen Gegner Ohto beigestanden hatte.

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