Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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Rhys Lord Rhys ap Gruffydd war König von Deheubarth von 1155 bis 1197.

Geschichte[]

Frühe Jahre[]

Rhys' Großvater Rhys ap Tewdwr war bis zu seinem Tod 1093 König von ganz Deheubarth gewesen. Nachdem er in Brycheiniog getötet worden war und die Normannen beinahe sein ganzes Reich übernommen hatten, musste sein Sohn Gruffydd ap Rhys I nach Irland fliehen. Später kehrte er nach Deheubarth zurück und regierte einen Teil des Reiches, war aber 1127 erneut gezwungen, zu fliehen. Als Rhys 1132 geboren wurde, hielt sein Vater nur die Ländereien von Caeo in Cantref Mawr.

Der Tod von Heinrich I und der ausbrechende Krieg zwischen seinem Neffen Stephen von England und seiner Tochter Matilda gab den Walisern die Möglichkeit, sich gegen die Normannen zu erheben. Der Aufstand verbreitete sich in ganz Wales und 1136 besiegten Gruffydd und seine ältesten Söhne Anarawd und Cadell die Normannen in einer Schlacht bei Loughor. Nachdem er Walter de Clifford vertrieben hatte, machte Gruffydd sich auf den Weg nach Gwynedd, um sich die Hilfe seines Schwiegervaters Gruffydd ap Cynan ap Iago zu sichern. In seiner Abwesenheit führte seine Frau Gwenllian eine Armee gegen die normannischen Lords von Cyndweli, wobei sie ihre beiden jüngsten Söhne mitnahm. Sie wurde besiegt und getötet, ihr Sohn Morgan ebenfalls, und Maelgwn wurde gefangen genommen und später hingerichtet.

Gruffydd verbündete sich mit Gwynedd und Ende 1136 führten Owain Gwynedd ap Gruffydd und sein Bruder Cadwaladr ap Gruffydd eine Armee nach Ceredigion. Sie errangen einen überwältigenden Sieg gegen die Normannen in der Schlacht von Crug Mawr. Ceredigion wurde von den Normannen zurückerlangt, doch Gwynedd annektierte es als der stärkere Part in dieser Allianz. Gruffydd ap Rhys führte den Kampf gegen die Normannen fort, starb jedoch 1137. Der Thron ging nun auf seinen ältesten Sohn Anarawd ap Gruffydd über, der 1143 ermordet wurde, als Rhys elf Jahre alt war.

Erste Schlachten (1146-1155)[]

Rhys' Halbbruder Cadell ap Gruffydd übernahm als Familienoberhaupt. 1145 begann Gilbert fitz Gilbert Strongbow de Clare, Earl of Pembroke, Carmarthen Castle wieder aufzubauen und startete dann einen Feldzug, um Ceredigion zurückzuerobern. Cadell gelang es, mit der Hilfe von Hywel ap Owain Gwynedd ein weiteres, neu gebautes Schloss 1146 zu zerstören. Die Chroniken berichten aus diesem Jahr zum ersten mal, dass Rhys an den Kämpfen mit seinen Brüdern teilnahm, als sie Llansteffan Castle eroberten. Weitere Burgen fielen 1147, 1150 und 1151. 1151 wurde Cadell auf der Jagd von einer Gruppe Normannen und flämischer Ritter angegriffen und für tot gehalten zurückgelassen. Er überlebte, doch seine Verletzungen waren so stark, dass er nicht mehr regieren konnte. 1153 verließ er Wales für eine Pilgerreise nach Rom.

Maredudd ap Gruffydd ap Rhys wurde der neue Herrscher von Deheubarth und führte die Feldzüge fort, die ihnen Ceredigion zurückbringen sollten, und 1153 gelang es ihm und Rhys endlich, Hywel aus Ceredigion zu vertreiben. Im gleichen Jahr berichten die Chroniken, dass Rhys zum ersten mal ein unabhängiger Kommandant war, der eine Armee anführte, um das Schloss St. Clears von den Normannen zu erobern. 1155 starb Maredudd mit fünfundzwanzig Jahren und Rhys wurde der neue Herrscher von Deheubarth. Etwa um diese Zeit heiratete er Gwenllian ferch Madog.

Frühe Herrschaft[]

Verlust von Territorien (1155-1163)[]

Kurz nach seiner Thronbesteigung hörte Rhys von Gerüchten, dass Owain Gwynedd ap Gruffydd Ceredigion zurückerobern wollte. Rhys ließ 1156 ein Schloss in Aberdyfi bauen und die angebliche Invasion fand nicht statt. Einige Historiker vermuten, dass Owain den neuen Herrscher prüfen wollte.

Im Oktober 1154 war König Stephen von England gestorben und der lange Streit mit Kaiserin Matilda war beendet. Da es jetzt keine Uneinigkeit mehr im Land gab, wandte der neue König Heinrich II seine Aufmerksamkeit Wales zu. 1157 fiel er in Gwynedd ein und obwohl sein Angriff nicht wirklich erfolgreich war, ließ sich Owain Gwynedd auf Verhandlungen ein und gab einige Gebiete ab.

Deheubarth1.PNG

1158 bereitete Heinrich sich auf die Invasion von Deheubarth vor und obwohl Rhys sich wehren wollte, überzeugten ihn seine Berater, sich auf Verhandlungen einzulassen. Ihm wurden viel härtere Bedingungen angeboten: er verlor all seine Besitzungen mit Ausnahme von Cantref Mawr, die anderen Ländereien gingen an die Normannen zurück.

Einer dieser Normannen war Walter de Clifford, der Cantref Bychan für sich forderte und dann in Rhys' Ländereien einfiel. Ein Appell an den König zeigte keine Wirkung und Rhys versammelte seine Männer. Zunächst besiegte er Clifford, dann eroberte er Ceredigion zurück. Heinrich bereitete sich auf eine neue Invasion vor und Rhys ergab sich widerstandslos. Er musste Geiseln stellen, eine davon sein Sohn Hywel.

Als Heinrich sich 1159 in Frankreich befand, nutzte Rhys die Gelegenheit und griff Dyfed an, bevor er Carmarthen belagerte, das jedoch durch Reginald of Cornwall gerettet werden konnte. Rhys kehrte in seine Ländereien zurück, wo die Earls von Cornwall, Gloucester [1], Hertford [2], Pembroke [3] und Salisbury gegen ihn marschierten. Sie erhielten Unterstützung von Cadwaladr ap Gruffydd, Hywel ap Owain Gwynedd und Cynan ap Owain Gwynedd. Sie mussten sich jedoch zurückziehen und ein Waffenstillstand wurde vereinbart. 1162 versuchte Rhys erneut, einige seiner verlorenen Ländereien zurückzuerobern. 1163 kehrte Heinrich II nach England zurück und Rhys traf sich mit ihm zu Verhandlungen, um eine Invasion zu verhindern. Er musste seinen Sohn Maredudd Ddall ap Rhys als Geisel stellen und wurde dann selbst gefangen genommen und nach England gebracht. Heinrich scheint nicht sicher gewesen zu sein, was er mit ihm tun sollte und entließ ihn nach einigen Wochen zurück auf seine Ländereien.

Walisischer Aufstand (1164-1170)[]

1164 verbündeten sich alle walisischen Prinzen zu einem Aufstand. Der Historiker Warren vermutet, dass Rhys und Owain Gwynedd ap Gruffydd im Jahr zuvor bei einem Treffen in Woodstock gezwungen waren, einen Treueeid zu leisten und ihren unabhängigen Status aufzugeben, was zu der Revolte führte. Rhys' weitere Gründe waren, dass die Normannen seine Ländereien bedroht hatten, als er in England in Gefangenschaft gewesen war. Sein Neffe Einion ap Anarawd war auf Geheiß von Roger de Clare, 3. Earl of Hertford ermordet worden und der Mörder stand unter dem Schutz von den de Clares. Rhys bat den König um Intervention, doch dieser verweigerte sich und Rhys fiel in Ceredigion ein, das er bis auf Cardigan vollständig erobern konnte. Dies führte zu einer erneuten Invasion der Engländer 1165, Gwynedd war das erste Ziel, doch auf seinem Weg traf er auf die Truppen von Owain Gwynedd und Rhys.

Heinrichs Armee musste sich aufgrund sintflutartiger Regenfälle zurückziehen, ohne überhaupt gekämpft zu haben, und Heinrich ließ seine Wut an den Geiseln aus, Rhys' Sohn Maredudd Ddall wurde geblendet. Rhys kehrte nach Deheubarth zurück, nahm Cardigan Castle ein und brannte es nieder, nachdem er allen Bewohnern den Abzug erlaubt hatte. Nur der Kastellan Robert Fitz-Stephen blieb sein Gefangener.

1167 zogen Owain Gwynedd und Rhys gemeinsam gegen Owain Cyfeiliog ap Gruffydd von Powys, später belagerten sie gemeinsam das normannische Schloss in Rhuddlan. Weitere Eroberungen folgten bis 1170. 1167 bat Diarmait Mac Murchada von Leinster Rhys darum, Robert Fitz-Stephen frei zu lassen, damit dieser an einer Expedition nach Irland teilnehmen konnte. Rhys weigerte sich, entließ Fitz-Stephen jedoch im folgenden Jahr. 1169 zog Fitz-Stephen mit einer Armee nach Irland, Richard de Clare, 2. Earl of Pembroke folgte ihm 1170, was es Rhys ermöglichte, seine Position zu stärken. Ende 1170 starb schließlich Owain Gwynedd und Rhys wurde der anerkannte Führer der walisischen Prinzen.

Späte Herrschaft[]

Frieden mit Heinrich (1171-1188)[]

1171 kehrte Heinrich II aus Frankreich nach England zurück, um dann nach Irland zu ziehen. Richard de Clare, 2. Earl of Pembroke hatte die Tochter von Diarmait Mac Murchada geheiratet und Heinrich wollte verhindern, dass er ein unabhängiges normannisches Reich in Irland errichtete. Er entschied, sich den Walisern gegenüber anders zu verhalten, was sicherlich beeinflusst war durch die Ereignisse in Irland, doch der Historiker Warren glaubt, dass er wahrscheinlich seine Sicht auf die Waliser geändert hatte nach den Misserfolgen von 1165.

Heinrich und Rhys trafen sich 1171 zu Friedensverhandlungen. Rhys musste Tributzahlungen leisten, wurde jedoch als Herrscher über alle von ihm eroberten Ländereien anerkannt. Als sie sich später im gleichen Jahr in Pembroke trafen, von wo aus Heinrich in Irland einfallen wollte, hatte Rhys nur einen Teil des Tributs sammeln können, doch Heinrich akzeptierte dies und verlegte die restliche Zahlung auf den Zeitpunkt seiner Rückkehr. Außerdem wurde Rhys' Sohn Hywel freigelassen. Nach Heinrichs Rückkehr aus Irland 1172 trafen sie sich erneut und Heinrich ernannte Rhys zum "Richter nach seinen Gunsten in ganz Deheubarth".

Die Vereinbarungen hielten bis zu Heinrichs Tod 1189. Als Heinrichs Söhne 1173 gegen ihn rebellierten, sandte Rhys seinen Sohn Hywel in die Normandie, um Heinrich zu unterstützen, und führte 1174 persönlich eine Armee gegen den Rebellen Willam de Ferrers. Als er nach Wales zurückkehrte, ließ Rhys eintausend Mann bei Heinrich.

1175 hielt Heinrich ein Konzil in Gloucester ab, zu dem eine große Menge walisischer Prinzen unter der Führung von Rhys erschienen. Anscheinend endete es mit einem Eid für gegenseitige Hilfe zur Wahrung des Friedens und der Ordnung in Wales. 1177 schworen Rhys, Dafydd ap Owain Gwynedd von Gwynedd und Cadwallon ap Madog von Rhwng Gwy a Hafren Heinrich die Lehenstreue. Bei diesem Treffen gewährte Heinrich Rhys Meirionydd, das bis dahin ein Teil von Gwynedd gewesen war. In dem folgenden Jahr scheint es einige Kämpfe dort gegeben zu haben, doch Rhys machte keinen ernsthaften Versuch, es zu annektieren.

In diesem Zeitraum seiner Herrschaft ließ Rhys mehrere Schlösser bauen und an Weihnachten 1176 hielt er an seinem Hof in Cardigan einen Wettstreit von Sängern und Poeten ab, der im folgenden Jahr wiederholt und mit wertvollen Preisen ergänzt wurde. Er gründete auch mehrere religiöse Häuser und unterstützte andere. Um 1188 entschied er, sich auf einen Kreuzzug zu begeben und verbrachte mehrere Wochen mit den Vorbereitungen, bis seine Frau ihn davon abbringen konnte.

Letzte Feldzüge (1189-1196)[]

Mit dem Tod von Heinrich II bestieg sein Sohn Richard I Löwenherz den Thron. Rhys nahm an, dass er nicht länger an die Vereinbarungen gebunden war und griff die normannischen Grafschaften um sein Territorium an. Er verwüstete Pembroke, Haverfordwest und Gower und konnte mehrere Schlösser erobern. Richards Bruder Johann Ohneland kam nach Wales zu Friedensverhandlungen und überzeugte Rhys, die Belagerung von Carmarthen aufzuheben und ihn nach Oxford zu begleiten, wo er auch Richard treffen sollte. Dort angekommen musste er jedoch herausfinden, dass Richard ihn nicht treffen wollte, und die Feindseligkeiten gingen weiter.

In seinen späteren Jahren scheint Rhys Schwierigkeiten gehabt zu haben, besonders mit Maelgwn ap Lord Rhys und Gruffydd ap Rhys II. Gruffydd überzeugte Rhys 1189, Maelgwn einzusperren und dieser wurde in Gruffydds Obhut gegeben. Gruffydd übergab Maelgwn an seinen Schwiegervater William de Braose, 4. Lord of Bramber. Außerdem überzeugte Gruffydd seinen Vater, die Grafschaft Cemais zu annektieren, die von William FitzMartin gehalten wurde, mit dem Rhys' Tochter Angharad verheiratet war. Der Chronist Giraldus Cambrensis beschrieb Gruffydd als "einen gerissenen und verschlagenen Mann"; Rhys hatte FitzMartin "feierlich geschworen, bei den wertvollsten Reliquien, dass seine Sicherheit und Unversehrtheit treulich gewahrt bleiben würden".

1192 sorgte Rhys für Maelgwns Freilassung, doch inzwischen waren aus den Brüdern bittere Feinde geworden. 1194 wurde Rhys in der Schlacht von Maelgwn und Hywel besiegt, und sie setzten in in Nevern Castle gefangen, allerdings befreite Hywel seinen Vater später ohne Maelgwns Zustimmung. 1195 eroberten Rhys Gryg ap Rhys und Maredudd Ddall ap Rhys einige Ländereien ihres Vaters, und Rhys sperrte sie ein.

1196 führte Rhys seinen letzten Feldzug gegen die Normannen aus und konnte dabei mehrere Schlösser erobern und eine von Roger Mortimer of Wigmore angeführte Armee besiegen. Diese Schlacht von Radnor war Rhys' letzte Schlacht. William de Braose, 4. Lord of Bramber bot Verhandlungen an und man einigte sich.

Tod und Nachfolge (1197)[]

Im April 1197 starb Rhys unerwartet. Das Brut y Tywysogion berichtet aus diesem Jahr: "es gab eine große Pest auf der ganzen Insel Britannien ... und dieser Sturm tötete unzählige Menschen und viele aus dem Adel und viele Prinzen, und verschonte niemanden. In diesem Jahr, vier Tage vor dem Maitag, starb Rhys ap Gruffydd, Prinz von Deheubarth und unbesiegter Anführer von ganz Wales".

Rhys starb exkommuniziert, da er mit Peter de Leia, dem Bischof von St. David's im Streit lag. Bevor man Rhys begrub, geißelte der Bischof seinen toten Körper als Buße.

Rhys hatte seinen ältesten legitimen Sohn Gruffydd ap Rhys II zum Erben erklärt, der sich kurz nach Rhys' Tod von Erzbischof Hubert Walter als Erbe bestätigen ließ. Maelgwn ap Lord Rhys, der älteste, aber illegitime Sohn, wollte dies nicht akzeptieren und erhielt militärische Unterstützung von Gwenwynwyn ap Owain von Powys. Maelgwn konnte Gruffydd gefangen nehmen und übergab ihn Gwenwynwyn, der ihn dem König übergab, der ihn in Corfe Castle einsperren ließ. Doch schon im folgenden Jahr kam Gruffydd wieder frei und konnte den Großteil von Ceredigion zurückerobern. Er starb 1201, doch das hielt die rivalisierenden Fraktionen nicht davon ab, weiter zu kämpfen. 1216 hielt Llywelyn der Große ein Konzil in Aberdyfi ab, wo er Teile von Deheubarth an verschiedene Söhne und Enkel von Rhys verteilte.

 Stammtafel[]

  1. Rhys ap Tewdwr (1078-1093) ⚯ | NN; ⚭ || Gwladys ferch Rhiwallon ap Cynfyn
    1. | ♔ Gruffydd ap Rhys I (Cantref Mawr, 1116-1137)
      1. | ♔ Anarawd ap Gruffydd (1137-1145)
        1. Einion ap Anarawd (✝ 1163)
      2. | ♔ Cadell ap Gruffydd (1143-1153)
      3. || Gwladus
      4. || Nest
      5. || ♔ Maredudd ap Gruffydd ap Rhys (1153-1155)
      6. || ♔ Rhys Lord Rhys ap Gruffydd (1153-1197) ⚭ | Gwenllian ferch Madog ap Maredudd von Powys; ⚯ || NN
        1. || Maelgwn ap Lord Rhys (✝ 1231)
        2. | ♔ Gruffydd ap Rhys II (✝ 1201) ⚭ Maud de Braose [4]
        3. | ♔ Rhys Gryg ap Rhys (✝ 1233) ⚭ Maud de Clare [5]
        4. | Hywel ap Lord Rhys (✝ 1231)
        5. | Maredudd Ddall ap Rhys (✝ 1239)
        6. | ⛪ Maredudd ap Rhys (✝ 1227)
        7. | Gwenllian ferch Rhys ⚭ ♔ Rhodri ap Owain Gwynedd von Gwynedd
        8. | Gwenllian ferch Rhys ⚭ Ednyfed Fychan ap Cynwrig
        9. | Angharad ferch Rhys ⚭ William FitzMartin
        10. | NN, Tochter ⚭ Owain Cyfeiliog ap Gruffydd
        11. weitere Töchter
      7. || Morgan ap Rhys (✝ 1136)
      8. || Maelgwn ap Rhys (✝ 1136)

Anmerkungen[]

  1. William Fitz Robert, 2. Earl of Gloucester
  2. Roger de Clare, 3. Earl of Hertford
  3. Richard de Clare, 2. Earl of Pembroke
  4. Tochter von William de Braose, 4. Lord of Bramber
  5. Tochter von Richard de Clare, 3. Earl of Hertford
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