Das Schwarze Buch von Carmarthen - walisisch Llyfr Du Caerfyrddin - wird für das früheste erhaltene Manuskript gehalten, das ausschließlich auf walisisch geschrieben wurde. Es stammt aus dem mittleren 13. Jh. und sein Name stammt von seiner Verbindung zur Priorei St. John the Evangelist in Carmarthen, als Schwarz wird es bezeichnet aufgrund der Farbe seines Einbands.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch enthält eine kleine Gruppe von Walisischen Triaden über die Pferde walisischer Helden, ist aber kurz gesagt eine Sammlung von Poesie aus dem 9. bis 12. Jh., über religiöse und weltliche Themen, sowie Gedichte über Lobpreisungen oder Trauer. Am interessantesten sin die Gedichte, die sich auf die Überlieferungen von walisischen Helden beziehen, die mit dem Hen Ogledd in Verbindung gebracht werden können, besonders jene, die mit Arthur und Myrddin in Verbindung stehen. Somit stammen sie noch aus einer Zeit vor den Schriften von Geoffrey of Monmouth. Eines der Gedichte, The Elegy of Gereint son of Erbin, bezieht sich auf die Schlacht von Llongborth, deren Ort nicht länger festgestellt werden kann, und das Artus' Teilnahme an der Schlacht erwähnt.

Die Gedichte Yr Afallennau und Yr Oianau beschreiben den verrückten Merlin in einem Wald, der mit einem Apfelbaum und einem Schwein spricht und den Erfolg oder die Niederlage der walisischen Armee in Schlachten mit den Normannen in Südwales vorhersagt.

Andere Gedichte sind unter anderem

  • Ymddiddan Myrddin a Thaliesin (Ein Gespräch zwischen Merlin und Taliesin)
  • Dadl y Corff a'r Enaid (Dialog zwischen Körper und Seele)
  • Elegy to Madog ap Maredudd (d. 1160)
  • The Elegy of Gereint son of Erbin (Ein Gedicht über Geraint ap Erbin und die Schlacht von Llongborth)
  • The Verses of the Graves
  • Kyntaw geir (Ein reuevolles Gedicht über Pilgerreisen.)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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