Sextus Julius Severus war ein römischer General und Gouverneur von Britannien im 2. Jh.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde in Colonia Claudia Aequum (das heute Citulk in Kroatien) geboren. Er diente als Gouverneur von Moesia und wurde um 131 zum Gouverneur von Britannien ernannt.

133 wurde er nach Judea versetzt, um den Bar Kokhba-Aufstand dort zu unterdrücken. Aufgrund seines militärischen Rufs sehen Historiker ihn als einen Problemlöser an, der in unruhige Provinzen geschickt wurde, um Frieden durch Krieg zu erreichen, und seine Anwesenheit in Britannien zu dieser Zeit wurde als ein Anzeichen für Unruhen angesehen. Es gibt keine archäologischen Hinweise auf Kämpfe in Britannien während seiner Amtszeit, doch ein Hinweis des Redners Fronto darauf, dass unter Hadrians Herrschaft viele Soldaten in Britannien starben, könnte ebenfalls auf Unruhen hindeuten.

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