Siward - auch Sigurd - war ein Earl of Northumbria. Seine Karriere begann während der Herrschaft von Knut dem Großen und dauerte an während der von Harald I Hasenfuß und Harthacnut bis in die frühen Jahre der Herrschaft von Edward dem Bekenner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Die alten Geschichten erzählen uns, dass Ursus (ein gewisser Edelmann, dem der Herr, im Gegensatz zu dem, was normalerweise passiert in der menschlichen Fortpflanzung, erlaubte, von einem weißen Bären als Vater und einer adligen als Mutter geschaffen zu werden), Spratlingus zeugte; Spratlingus zeugte Ulfius; und Ulfius zeugte Beorn, der Beresune genannt wurde, das heißt 'Bärensohn'. Dieser Beorn war dänisch von der Rasse, ein ausgezeichneter Earl und berühmter Soldat. Jedoch als Zeichen, dass er aufgrund eines Teils seiner Vorfahren von einer anderen Spezies war, hatte die Natur ihm die Ohren der Linie seines Vaters gegeben, nämlich die eines Bären. In allen anderen Eigenschaften war er von der Erscheinung seiner Mutter. Und nach vielen männlichen Taten und militärischen Abenteuern zeugte er einen Sohn, einen erprobten Imitator der Stärke und militärischen Fähigkeiten seines Vaters. Sein Name war Siward, der Diere genannt wurde, das ist the Stout [der Stämmige/Kräftige] (grossus)". - Eine Beschreibung von Siwards Vorfahren und seinem Vater Beorn aus der Vita Waldevi, einer Heiligenbiographie, die Siwards Sohn Waltheof gewidmet ist. [1] [2]

Historiker behaupten normalerweise, dass Siward aus Skandinavien stammte, eine Schlussfolgerung, die von der Vita Aedwardi Regis gestützt wird. Dort heißt es, dass Siward "Digri [genannt wurde] in der dänischen Zunge". [3] Legenden, die in der Vita et passio Waldevi comitis enthalten sind, der Heiligenbiographie von Siwards Sohn Waltheof, besagen, dass Siward der Sohn eines skandinavischen Earls namens Björn war und geben einen Stammbaum an, der besagt, dass er von einem Polarbären abstammte, [1] [2] ein weit verbreitetes Motiv in germanischen Überlieferungen. [4] [1] [5] [6] [7]

Der Historiker Timothy Bolton hat kürzlich argumentiert, dass die Ähnlichkeiten zwischen diesen Stammbäumen der Hinweis auf eine geteilte Familientradition zwischen den Nachfahren von Siward und Thorgil Sprakling sind. Bolton stellte die Hypothese auf, dass Siwards angeblicher Vater Björn möglicherweise eine historische Person und Bruder von Thorgil Sprakling war. Siward wäre dann ein Cousin von Ulf Jarl gewesen, einem Earl aus Dänemark, der mit Estrith Svendsson verheiratet war, der Schwester von Knut dem Großen. Ulf war der Stammvater der dänischen Monarchen, die schließlich Knuts Nachfolger wurden. Bolton argumentierte, dass die Sprakling-Familie erst kurz zuvor ihren Aufstieg in Skandinavien begonnen hatte und Siwards Karriere in England ein weiterer Indikator für den Erfolg der Familie in der skandinavischen Politik war. [8]

Die Vita Waldevi enthält weitere legendäre Details über Siwards Reise von Skandinavien nach England. Laut der Vita durchquerte er Orkney und tötete dort einen Drachen, bevor er nach Northumbria weiter zog. Dort traf er auf einen weiteren Drachen, bevor er einen Odin-gleichen Mann auf einem Hügel traf, [2] der ihm ein Rabenbanner übergab und ihn beauftragte, nach London zu ziehen, um dort die Gunst des Königs von England zu erhalten. [1] [2]

Karriere unter Knut, Harald und Harthacnut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Nach einer kurzen Unterhaltung nahm der König ihn [Siward] in seinen Dienst und versprach ihm die erste Position der Würde, die in seinem Reich frei geworden war. Danach verabschiedete sich Siward und er und seine Männer nahmen den Weg zurück nach London. Auf der Brücke nicht weit von dem Kloster [Westminster] traf er den Earl of Huntingdon, Tosti, einen Dänen von Geburt; der König hasste ihn, weil er Earl Godwines Tochter geheiratet hatte, Schwester der Königin. Der Earl überquerte die Fußbrücke so nahe bei Siward, dass er seinen Mantel mit seinen schmutzigen Füßen beschmutzte; denn zu dieser Zeit war es modisch, einen Mantel ohne jede Schnur zu tragen, die ihn hochhalten konnte. Dann rauschte das Blut zu seinem Herzen; trotzdem kontrollierte er sich selbst, um nicht Rache dort auf dem Fleck zu nehmen, denn die Schande war ihm von einem zugefügt worden, der sich auf dem Weg zur Halle des Königs befand. Doch er blieb stehen mit seinen Männern bei der gleichen Brücke bis Tosti vom König kam; dann zog er sein Schwert und hackte Tostis Kopf ab und ging damit unter seinem Mantel zurück zur Halle des Königs. Dort fragte er, seinem Versprechen zufolge, dass ihm die Grafschaft von Huntingdon gegeben werden sollte. Doch da der Earl ihn gerade verlassen hatte, dachte der König, dass er nur einen Scherz machen würde. Dann berichtete Siward von seiner Tat, und warf dann, als sicheren Beweis, den Kopf vor die Füße des Königs. Der König hielt dann sein Versprechen und erklärte ihn sofort zum Earl of Huntingdon. ... Ein paar Tage später begannen die Nordmänner das Reich anzugreifen. Der König war dann in einem Zustand der Unsicherheit und beriet sich mit den großen Männern seines Reiches, welche Maßnahmen unternommen werden sollten; und sie übergaben einstimmig Northumberland, Cumberland und Westmoreland an Earl Siward und der König stattete ihn aus mit der Grafschaft über sie." - Eine Sagengleiche Beschreibung von Siwards Aufstieg zur Macht in England aus der Vita Waldevi. [6]

Das genaue Datum und die Umstände von Siwards Ankunft in England sind unbekannt, doch die Vita Waldevi bietet einen legendenhaften Bericht an. [4] [1] [5] [6] [7] Urkunden aus den Jahren 1019, 1024, 1032, 1033 und 1035 erwähnen einen Si[ge]ward Minister, "den Thegn Siward", doch es ist unmöglich, irgend einen dieser Namen mit dem Mann zu identifizieren, der Earl of Northumbria wurde. [9] Der früheste gesicherte zeitgenössische Bericht über Siward findet sich in einer Urkunde von König Knut an Aelfric Puttoc, Erzbischof von York aus dem Jahr 1033. In dieser Urkunde kann Siward sicher identifiziert werden, weil er als dux (Earl) bezeichnet wird. [4] [9]

Obwohl klar ist, dass Siward spätestens 1033 Earl war, könnte er diese Position auch einige Zeit früher erhalten haben. Sein Vorgänger Erik of Hlathir erscheint 1023 zum letzten mal in den historischen Quellen, was eine zehnjährige Lücke offen lässt, in der Siward die Position erhalten haben könnte. [4] [9] [10] [11] [12] Obwohl William of Malmesbury versichert, dass Erik nach Skandinavien vertrieben wurde, erwähnen skandinavische Überlieferungen, dass er in England starb. [9] Der Historiker William Kapelle glaubt, dass Erik 1023 oder kurz danach aufhörte, Earl zu sein und dass Carl, Sohn von Thurbrand, zum High-Reeve für den König in Yorkshire ernannt wurde. Carl behielt diese Position, argumentiert er, sogar nachdem Siward einige Jahre später als Earl eingesetzt wurde, handelte danach aber als Stellvertreter des Earls, nicht des Königs. [10] Richard Fletcher steht dem Punkt skeptisch gegenüber, obwohl er argumentiert, dass Erik spätestens 1028 tot gewesen sein muss. [11] Timothy Bolton weist zwar Kapelles Argument für Carl zurück, glaubt aber, dass Erik 1023 starb und die Grafschaft eine Zeit lang unbesetzt blieb. Bolton argumentiert, dass Knut die Grafschaft Northumbria unbesetzt lies und ihr nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu haben scheint bis zu den letzten Jahren seiner Herrschaft, und dass Ealdred Sohn von Uhtred während diesem politischen Vakuum seinen Aufstieg zur Macht hatte. [13]

Als Knut 1035 starb, gab es einige rivalisierende Thronanwärter. Dazu gehörten seine Söhne Harthacnut und Harald I Hasenfuß sowie auch Alfred Aetheling und der spätere Edward der Bekenner, die im Exil lebenden Söhne von Aethelred dem Unberatenen. Da er in Skandinavien isoliert war, konnte Harthacnut Harald nicht davon abhalten, sich die Krone zu nehmen, obwohl sein eigener Anspruch höher war. Harald regierte England von 1035 bis zu seinem Tod 1040, gerade als Harthacnut eine Invasion vorbereitete. Bald nach Haralds Tod erschien Harthacnut und regierte England nur zwei Jahre, bevor er selbst 1042 starb, was zur friedlichen Thronbesteigung von Edward dem Bekenner führte. Frank Barlow spekulierte über Siwards politischen Stand und vermutete, dass Siward während dieser unruhigen Zeiten "eine Position von wohlwollender oder besonnener Neutralität" einnahm. [14]

Siward findet sich 1038 als Sywardus Comes (Earl Siward) als Zeuge auf einer Urkunde von König Harthacnut an die Abtei Bury St. Edmunds. Er bezeugte die Bestätigung einer früheren Schenkung von Knut, die Harthacnut an die Abtei Fécamp zwischen 1040 und 1042 machte. 1042 bezeugte er Schenkungen von Harthacnut an die Abtei Abingdon und an Aelfwine, Bischof von Winchester. [15]

Siward war verheiratet mit Aelfflaed, Tochter von Ealdred II von Bamburgh, Enkelin von Uhtred dem Stolzen. [4] Die Angelsächsische Chronik bestätigt, dass Eadwulf, Earl of Bamburgh 1041 "verraten" wurde von König Harthacnut. [16] Der "Verrat" scheint von Siward durchgeführt worden zu sein, denn das Libellus de Exordio und andere Quellen berichten über das Ereignis, dass Siward Eadwulf angriff und tötete. [17] So wurde Siward Earl von ganz Northumbria, möglicherweise als erster seit Uhtred dem Stolzen. Es ist möglich, dass Siward Aelfflaeds Abstammung nutzte, um die Grafschaft Bamburgh für sich selbst zu beanspruchen, obwohl nicht klar ist, ob die Ehe vor oder nach dem Mord stattfand. [18] Kapelle hat darauf hingewiesen, dass nach Uhtred kein Herrscher von Bamburgh mehr am englischen Königshof aufgezeichnet ist, was "bedeuten muss, dass sie sich in Rebellion [gegen die Monarchie] befanden", argumentierte er, und dass Siwards Angriff demnach von einem König unterstützt worden sein könnte, der einen rebellischen oder illoyalen Vasallen vernichten wollte. [10] Siward hatte allerdings vermutlich auch eigene Interessen hierbei. Eadulf zu töten beseitigte seinen Hauptrivalen im Norden und die Ehe verband ihn mit der Familie von Uhtred dem Stolzen und mit Uhtreds noch lebendem Sohn Gospatric. [19]

Es könnte aber dennoch eine Verbindung zwischen dem Mord an Eadwulf und Ereignissen weiter südlich geben. Im gleichen Jahr berichtet der Chronist John of Worcester, dass Siward aufgrund eines Angriffs auf zwei Steuereintreiber von Harthacnut teilnahm an einer Bestrafung der Stadt und des Klosters Worcester. [4] [20] Harthacnut regierte nur noch ein Jahr und starb am 8. Juni 1042. Ihm folgte Edward der Bekenner auf den Thron. Als Aetheling, ein königlicher Prinz mit einem Anspruch auf den Thron, scheint Edward von Harthacnut 1041 nach England eingeladen worden zu sein, um den Wechsel des Herrschers so leicht wie möglich zu machen. Edward wurde am Ostertag 1043, dem 3. April, zum König gekrönt. [14]

Englische Angelegenheiten unter Edward dem Bekenner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beziehung zwischen Siward und König Edward scheint gut gewesen zu sein. Weder Siward noch irgend einer seiner Angehörigen wurde in späteren Jahren von Edward bestraft. [14] Tatsächlich scheint Siward sogar einer von Edwards mächtigsten Unterstützern gewesen zu sein. Am 16. November 1043 marschierte Siward gemeinsam mit den Earls Godwin von Wessex und Leofric von Mercia unter König Edward gegen dessen Mutter Königin Emma, um ihr den riesigen Staatsschatz abzunehmen. [21] [14] Edward bezichtigte dann Emma des Verrats und setzte Stigand, Bischof von Elmham ab, "denn er war dem Rat seiner Mutter am nächsten". [14]

Der normannische Propagandist und Historiker William of Poitiers behauptete, dass Siward zu jenen gehörte, die einen Eid geschworen hatten, die angebliche Erklärung von Edward dem Bekenner zu bewahren, dass Wilhelm, Herzog der Normandie und späterer König Wilhelm I, sein Erbe sein sollte. Andere, die diesen Eid ebenfalls geschworen haben sollen, waren die Earls Godwin und Leofric sowie Stigand, dem 1044 vergeben worden war und den man 1047 zum Bischof von Winchester gemacht hatte. Wenn dies tatsächlich geschehen ist, dann vermutlich während oder kurz vor dem Frühling 1051, als Robert of Jumièges, Erzbischof von Canterbury, auf der Reise nach Rom war, um sein Pallium zu holen. [14]

1051 stellte Siward gemeinsam mit den Earls Leofric und Ralph the Timid Truppen zur Verteidigung des Königs gegen eine Rebellion von Earl Godwin und seinen Söhnen auf. [14] [22] Die Angelsächsische Chronik berichtet, dass Siward zwar Verstärkung rufen musste, König Edward aber erfolgreich war und Godwin ins Exil verbannt wurde. [14] [23] Godwin blieb aber auch weiterhin eine Bedrohung und die anhaltende "streitlustige Unterstützung" von Siward und Leofric war somit lebensnotwendig für König Edwards Sicherheit. [14] Aber anscheinend war es auch der Widerwille dieser beiden Earls, gegen Godwin zu kämpfen, die zu dessen Wiedereinsetzung in England im Jahr 1052 führte. [14]

Es gibt Hinweise, die vermuten lassen, dass Siward seine Macht in den Süden erweiterte und in den 1040er Jahren den Shire von Northampton unter seine Kontrolle brachte, den Shire von Huntingdon in den 1050er Jahren. [10] [24] [25] Diese Hinweise stammen aus königlichen Erlassen, die an Siward als Earl in diesen Shires gerichtet waren. [24] Siwards Vorgänger als Earl in diesen Gebieten waren andere Skandinavier, Thuri und Bjorn Sohn von Earl Ulf. Ersterer wurde "Earl of the Midlanders" genannt, was zeigt, dass diese Grafschaft das frühere Gebiet der Mittelangeln von Mercia repräsentierte. [14] [24] [26] Es war dieses Gebiet, nicht Northumbria, zu dem Siwards Nachfahren die engste Bindung hatten. [24]

Gleichermaßen wurde argumentiert, dass Siward Cumberland, von dem einige Historiker glauben, dass es an Strathclyde verlogen gegangen war, zurück unter die northumbrische Oberherrschaft brachte. [27] Der Hinweis kommt aus einem Dokument, das unter Historikern als "Gospatrics Erlass" bekannt ist. [10] [7] [27] Es handelt sich um eine geschriebene Anleitung, die entweder vom späteren Gospatric, Earl of Northumbria [27] oder von Gospatric, Sohn von Earl Uhtred [10] geschrieben wurde und an alle Verwandten von Gospatric und an diejenigen adressiert war, die in "all den Landen, die kumbrisch waren" wohnten. Der Erlass befahl, dass ein gewisser Thorfinn mac Thore in allen Angelegenheiten Handlungsfreiheit hatte in Allerdale, und dass kein Mann den Frieden brechen durfte, der von Gospatric und Earl Siward gewahrt wurde. [7] Historiker wie Charles Phythian-Abrams glauben, dass diese Wortwahl andeutet, dass Siward die Region von ihrem vorherigen Herrscher erobert hatte, [27] obwohl andere wie William Kapelle glaubte, dass die Region noch vor Siwards Zeit zurück unter englische Kontrolle gekommen war, falls sie überhaupt jemals verloren gewesen war. [10] [27]

Ein wenig kann auch über Siwards Beziehung zur northumbrischen Kirche gesagt werden, besonders in Hinsicht auf seine Beziehung zu Durham. Als Resultat aus Siwards Hochzeit mit Aelfflaed erhielt Siward einige Ländereien in Teesside, die von den Bischöfen von Durham beansprucht wurden. [19] [18] Die Besetzung dieser Ländereien könnte ihm den Widerstand des Bischofs von Durham eingebracht haben, doch der amtierende Aethelric war vom Klerus von Durham entweder 1045 oder 1046 vertrieben wurden, und konnte laut dem Libellus de Exordio nur zurückkehren, weil er Siward bestach. [19] [17] Laut dem Libellus war der Klerus "entsetzt und überwältigt von der schrecklichen Macht des Earl" und "wohl oder übel gezwungen, sich mit dem Bischof zu versöhnen und ihm in seine Diözese zu überlassen." [17] Dennoch entging Siward der Zensur in den Schriften späterer Mönche von Durham, was vermuten lässt, dass die Beziehung zwischen ihm und Durham vermutlich grundsätzlich gut war. [19]

Siward findet sich als Zeuge in unzähligen Urkunden während Edwards Herrschaft, aber auf nicht so vielen wie die Godwinsons. Er erscheint normalerweise als dritter in der Liste der Earls, hinter Godwin und Leofric, doch über den Söhnen von Godwin und den anderen Earls. Er bezeugte mindestens sieben, möglicherweise neun noch erhaltene Urkunden im Jahr 1044, sechs oder sieben 1045, zwei 1046, eine 1048 und eine 1049. Ein Earl namens Sihroþ und Sihroð bezeugte zwei Urkunden im Jahr 1050, wobei es sich um Siward handeln könnte. Es gibt eine weitere Bezeugung im Jahr 1050 und sein Name erscheint in zwei fragwürdigen Zeugenlisten, die mit Urkunden von 1052 und 1054 in Verbindung stehen. Möglicherweise findet sich sein letzter historisch belegbarer Auftritt in einem englischen Gerichtsdokument auf der Übereinkunft, die - möglicherweise in Lincoln - zwischen Wulfig, Bischof von Dorchester und Earl Leofric geschlossen wurde und auf die Zeit zwischen 1053 und 1055 datiert wird. [15]

Feldzug gegen die Schotten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Um diese Zeit schickte Siward, der mächtige Earl von Northumbria, beinahe ein Gigant an Statur, sehr stark mental und physisch, seinen Sohn, um Schottland zu erobern. Als sie zurück kamen und seinem Vater berichteten, dass er in der Schlacht getötet worden war, fragte er 'Erhielt er seine tödliche Wunde an der Vorderseite oder im Rücken seines Körpers?' Die Boten sagten 'An der Vorderseite.' Dann sagte er 'Das macht mich sehr glücklich, denn ich sehe keinen anderen Tod als würdig an für mich oder meinen Sohn.' Dann zog Siward los nach Schottland und besiegte den König in der Schlacht, zerstörte das ganze Reich und, nachdem er es zerstört hatte, unterwarf es sich." [28] - Eine Beschreibung von Osbjorns Tod und Siwards Reaktion darauf aus der Historia Anglorum von Henry of Huntingdon. [1] [2]

Siward ist vermutlich am bekanntesten für seinen Feldzug gegen Macbeth, König von Schottland, im Jahr 1054, der ihn seinen ältesten Sohn Osbjorn kostete. Der Ursprung von Siwards Konflikt mit den Schotten ist nicht bekannt. Laut dem Libellus de Exordio griff der schottische König Donnchad mac Crinain 1039 oder 1040 das nördliche Northumbria an und belagerte Durham. [19] [29] [17] Innerhalb eines Jahres hatte Macbeth Donnchad abgesetzt und getötet. Die fehlgeschlagene Belagerung ereignete sich ein Jahr, bevor Siward Earl Eadwulf von Bamburgh angriff und tötete, und obwohl es keine offensichtliche Verbindung zwischen den Ereignissen gibt, ist es wahrscheinlich, dass es zwischen ihnen einen Zusammenhang gab. [19] [29]

Die Annalen von Lindisfarne und Durham, die im frühen 12. Jh. geschrieben wurden, sagen zum Jahr 1046, dass "Earl Siward mit einer großen Armee kam nach Schottland und vertrieb König Macbeth und ernannte einen anderen; doch nach seiner Abreise holte Mac Bethad sein Königreich zurück". [30] Der Historiker William Kapelle dachte, dass dies ein einzigartiges Ereignis in den 1040er Jahren war, verbunden mit dem Eintrag in den Annalen von Tigernach von 1045, der von "einer Schlacht zwischen den Schotten" berichtete, die zum Tod von Crinan von Dunkeld führte, Donnchads Vater. Kapelle dachte, dass Siward versucht hätte, Crinans Sohn Maldred, Bruder von Donnchad, auf den Thron von Schottland zu bringen. [10] Der Historiker Alex Woolf argumentierte, dass der Eintrag in den Annalen von Lindisfarne und Durham sich vermutlich auf die Invasion von Siward im Jahr 1054 bezog, aber falsch eingetragen wurde für das Jahr 1046. [29]

Während der Invasion von 1054 wurde irgendwo in Schottland nördlich des Firth of Forth eine Schlacht ausgetragen, die als "Schlacht der Siebenschläfer" oder "Schlacht von Dunsinane" bekannt ist. [31] Die Überlieferung, dass die Schlacht eigentlich in Dunsinane stattfand, hat ihren Ursprung in späteren mittelalterlichen Legenden. Die früheste Erwähnung von Dunsinane als Ort der Schlacht findet sich bei Andrew of Wyntoun im frühen 15. Jh. [32] [31] Der früheste zeitgenössische englische Bericht findet sich im Manuskript D der Angelsächsischen Chronik: "Zu dieser Zeit ging Earl Siward mit einer großen Armee nach Schottland, mit Flotte und mit einer Landstreitmacht; und kämpfte gegen die Schotten, und schlug in die Flucht den König Macbeth und erschlug alle, die die besten in dem Land waren, und brachte dann viel Kriegsbeute, so wie kein Mann vorher erobert hatte; Und dort wurde erschlagen sein Sohn Osbjorn, und seiner Schwester Sohn Siward, und einige von seinen Housecarls und auch von des Königs, am Tag der Siebenschläfer [27. Juli]." [24] [33]

John of Worcester, der eine ähnliche Version der Angelsächsischen Chronik benutzte, fügte hinzu, dass zwei Normannen namens Osbern Pentecost und Hugh, die sich früher nach ihrer Flucht aus England Macbeth angeschlossen hatte, in der Schlacht getötet wurden. [34] Die Schlacht wird auch in den Irischen Annalen erwähnt, kurz in den Annalen von Tigernach und ausführlicher in den Annalen von Ulster: "Eine Schlacht [wurde gekämpft] zwischen den Männern von Schottland und den Engländern; und in ihr fielen dreitausend der Männer von Schottland und eintausendfünfhundert der Engländer, inklusive Dolfin, Finnturs Sohn;" [24] [35] Dolfin ist unidentifiziert, könnte aber in Zusammenhang mit Macbeths Feind Crinan of Dunkeld stehen, bedenkt man, dass einige von dessen Nachfahren diesen namen getragen haben könnten. [29] [31]

Das Ziel von Siwards Invasion ist nicht klar, könnte aber mit der Identität von "Mael Coluim" (Malcolm) zusammen hängen, der in den Quellen erwähnt wird. Die John of Worcester zugeschriebene Chronik aus dem frühen 12. Jh., die sich möglicherweise auf ältere Quellen bezog, berichtet, dass Siward Macbeth besiegte und "Mael Coluim, Sohn des Königs der Cumbrier" zum König machte. [34] [29] Die Identität dieses Mael Coluim und die Gründe für Siwards Hilfe sind umstritten. Die traditionelle historische Interpretation ist, dass es sich bei "Mael Coluim" um Mael Coluim mac Donnchada handelt, der heute als Malcolm III Canmore bekannt ist, und dass Siward versuchte, Macbeth zu seinen Gunsten zu vertreiben. [36] [37]

Diese Interpretation stammt aus der Chronik, die John of Fordun zugeschrieben wird, einem schottischen Chronisten aus dem 14. Jh., und auch von früheren Quellen wie William of Malmesbury. [32] [38] Letzterer berichtete, dass Mac Bethad in der Schlacht von Siward getötet wurde, doch es ist bekannt, dass Macbeth Siward um zwei Jahre überlebte. [39] A. A. M. Duncan argumentierte 2002, dass später Autoren mit der Angelsächsischen Chronik als Quelle unwissend Mael Coluim, "Sohn des Königs der Cumbrier" fälschlich als den späteren schottischen König gleichen Namens identifizierten. [32] Duncans Argument wurde von mehreren späteren Historikern mit Spezialisierung auf diesem Gebiet unterstützt, wie zum Beispiel Richard Oram, Dauvit Broun und Alex Woolf. [39] [38] [29] Es wurde auch vermutet, dass Mael Coluim ein Sohn von Owain Foel gewesen sein könnte, dem britonischen König von Strathclyde, [32] möglicherweise von einer Tochter von Mael Coluim II, König von Schottland. [29]

Duncan glaubte eigentlich, dass die Schlacht vom Siebenschläfer nicht direkt zu einer Änderung der Führung im Königreich Schottland führte. [32] Es wurde vermutet, dass die bedeutendste Konsequenz von Siwards Feldzug nicht die war, Macbeth zu stürzen, sondern britisches Territorium, das sich zuvor möglicherweise unter schottischer Oberherrschaft befunden habe, unter die northumbrische Kontrolle zu bringen. Alex Woolf hat vorausgesetzt, dass in diesem Zusammenhang Mael Coluim ein enteigneter kumbrischer Prinz gewesen sein könnte, der gezwungen war, "sich unter englischen Schutz zu begeben". [29] Hinweise für die northumbrische Kontrolle über Strathclyde in dieser Zeit ist unter anderem northumbrisches Mauerwerk aus dem 11. Jh., das bei der Kathedrale von Glasgow gefunden wurde, sowie auch Behauptungen der Erzdiözese von York aus dem frühen 12. Jh., dass Erzbischof Cynesige von York (1051-1060) zwei Bischöfe von Glasgow geweiht hatte. [29] [40]

Tod und Vermächtnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Siward, der standhafte Earl, geschlagen von Ruhr, fühlte, dass der Tod nahe war und sagte 'Wie beschämend ist es, das ich, der nicht sterben konnte in so vielen Schlachten, gerettet werden sollte für den unrühmlichen Tod einer Kuh! Kleidet mich wenigstens in meine undurchdringliche Brustplatte, gürtet mich mit meinem Schwert, setzt meinen Helm auf meinen Kopf, mein Schild in meine linke Hand, meine vergoldete Schlachtaxt in meine rechte, dass ich, der mutigste der Soldaten, wie ein Soldat sterben kann.' Er sprach und bewaffnet wie er erbeten hatte, gab er seinen Geist auf mit Ehre." - Eine Beschreibung von Siwards Tod aus der Historia Anglorum von Henry of Huntingdon. [28]

Diese Anekdote ist von zweifelhafter Historizität und man glaubt,d ass sie aus einer Saga stammt, die Earl Siward gewidmet war und jetzt verloren gegangen ist. [22] Die Vita Aedwardi Regis berichtet, dass Siward in York starb und im "Kloster des Hl. Olaf" in Galmanho begraben wurde, was die Angelsächsische Chronik, John of Worcester und die Historia Regum bestätigen. [3] [34] [41]

Material aus zwei erhalten gebliebenen Quellen wird von einigen Historikern für einen Beweis einer verloren gegangenen Saga oder einer anderen Art von literarischer Überlieferung gehalten, die von Siwards Leben handelt. Die erste Quelle ist die Vita et Passio Waldevi, eine Heiligenbiographie über Siwards Sohn Waltheof, um den ein Kult entstand. Dieser Text enthält einen Bericht von Waltheofs Abstammung väterlicherseits und berichtet dabei einige Abenteuer seines Vaters Siward. Die zweite wichtige Quelle ist Henry of Huntingdons Historia Anglorum, die Auszüge aus sagenähnlichem Material enthält, die mit Siwards Invasion nach Schottland 1054 und seinem Tod 1055 in Zusammenhang stehen. [42] Der Angelsachsenforscher Frank Stenton erklärte, dass Siward "kein Staatsmann [war], aber ein dänischer Krieger der primitiven Art". [36] Schreiber aus dem halben Jahrhundert nach seinem Tod erinnerten sich an Siward als einen starken Herrscher, der Frieden brachte und Räuberei unterdrückte. [19]

Siward starb mehr als ein Jahrzehnt vor dem Tod von Edward dem Bekenner, aber dennoch berichtet das Domesday Book von vier Herrenhäusern - drei in Yorkshire und einem in Derbyshire - die 1066 im Besitz von Earl Siward waren und alle schlussendlich in den Besitz von Hugh d'Avranches, Earl of Chester übergingen. [43] [44] Dieses Land soll 212 Pfund wert gewesen sein, während sein Sohn Waltheof Land im Wert von 136 Pfund in neun Counties besessen haben soll. [44] Der Bericht im Domesday Book gibt ein unvollständiges Bild von Siwards Besitzungen. Im ganzen berichtet es von Besitz im Wert von 348 Pfund für Siward und seinen Sohn, was im Gegensatz zum Landbesitz der Familie der Earls of Mercia im Wert von 2493 Pfund eher ärmlich aussieht. [44] Morcar von Mercia, Earl of Northumbria, besaß am Todestag von König Edward Land im Wert von 968 Pfund, während Tostig Godwinson, zu dieser Zeit im Exil, Land im Wert von 491 Pfund besaß. Beide könnten in den Besitz von einigen Ländereien von Siward gekommen sein, als sie Earl of Northumbria wurden. [44] Außerdem wurden die Counties, die später Durham, Northumberland, Cumberland und Westmorland wurden, größtenteils aus der Erhebung ausgelassen, während die Ländereien in Yorkshire, nur sehr grob dokumentiert wurden, während dem Harrying of the North schwer verwüstet und entwertet wurden. [10] [45]

Siward soll in Galmanho, York eine Kirche erbaut haben, die dem Hl. Olaf geweiht war. [3] [34] [41] Der Bericht von seinem Begräbnis in dieser Kirche ist die einzige Erwähnung eines nicht königlichen Laienbegräbnisses innerhalb einer Kirche im vornormannischen England. [46] Siward's Howe, Heslington Hill nahe York wurde höchstwahrscheinlich nach ihm benannt, allerdings möglicherweise auch nur, weil Siward dort beliebte Gerichtssitzungen abhielt und nicht, weil es sich um seine Grabstätte handelte. [21]

Einer von Siwards Söhnen hat ihn überlebt, Waltheof, dessen Mutter Aelfflaed war. Waltheof wurde später ein Earl in den östlichen Midlands, bevor er Earl of Northumbria wurde. [47] Als Waltheof gegen Wilhelm I den Eroberer rebellierte, führte dies zu seiner Hinrichtung und seiner späteren Verehrung als Heiligen in der Abtei von Crowland. [47] [48] [49] Seine Tochter heiratete David I von Schottland und durch diese Verbindung wurde Siward einer der vielen Vorfahren der späteren schottischen und britischen Könige. [47]

Abgesehen von Aelfflaed war Siward auch mit einer Frau namens Godgifu verheiratet, die vor ihm starb. Diese Ehe ist durch eine Landschenkung von Gebiet um Stamford in Lincolnshire bekannt, die sie an die Abtei Peterborough machte. [4] Obwohl keine überlebenden Kinder bekannt sind und keine Quelle den Namen von Osbjorns Mutter bestätigt, hat diese Ehe dennoch die Möglichkeit aufgebracht, dass Waltheof und Osbjorn Söhne von verschiedenen Müttern waren, und William Kapelle vermutet, dass Siward ursprünglich Osbjorn zum Erben seiner südlichen Territorien machen wollte, während Waltheof die Gebiete im Norden erben sollte, die mit der Familie seiner Mutter Aelfflaed in Verbindung standen. [19] [10]

Stammbaum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ursus
    1. Spratlingus
      1. Ulfius
        1. Björn/Beorn Beresune
          1. Siward, Earl of Northumbria ⚭ | Aelfflaed; ⚭ || Godgifu
            1. || Osbjorn (✝ 1054)
            2. | Waltheof, Earl of NorthumbriaJudith von Lens
              1. Maud, Countess of Huntingdon ⚭ | Simon de Senlis; ⚭ || ♔ David I von Schottland
              2. Adelise
          2. NN, Tochter
            1. Siward (✝ 1054)
        2. Thorgil Sprakling
          1. Ulf Jarl ⚭ Estrith Svendsson

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Michel, Francisque, ed. (1836), Chroniques Anglo-Normandes: recueil d'extraits et d'écrits relatifs à l'histoire de Normandie et d'Angleterre pendant les XIe et XIIe siècles
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Rauer, Christine (2000), Beowulf and the Dragon: Parallels and Analogues
  3. 3,0 3,1 3,2 Barlow, Frank, ed. (1992), The Life of King Edward who Rests at Westminster attributed to a monk of Saint-Bertin
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 Aird, William M. (2004), "Siward, earl of Northumbria (d. 1055), magnate", Oxford Dictionary of National Biography
  5. 5,0 5,1 Bartlett, Robert (2000), England Under the Norman and Angevin Kings, 1075–1225
  6. 6,0 6,1 6,2 Olrik, Axel (1908–1909), "Siward Digri of Northumberland" (PDF), Saga-Book of the Viking Club
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Harmer, Florence E. (1952), Anglo-Saxon Writs
  8. Bolton, Timothy (2007), "Was the Family of Earl Siward and Earl Waltheof a Lost Line of the Ancestors of the Danish Royal Family?", Nottingham Medieval Studies
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 Keynes, Simon (1994), "Cnut's Earls", in Rumble, Alexander R. (ed.), The Reign of Cnut: King of England, Denmark and Norway
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 10,8 10,9 Kapelle, William E. (1979), The Norman Conquest of the North: The Region and Its Transformation, 1000–1135
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