Swithhelm war König von Essex von etwa 653 bis 663.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde vermutet, dass Swithhelm einer der Brüder war, die für den Mord an Sigebert II verantwortlich waren. [1] Wenn dem so war, dann war es entweder Swithhelm oder sein Bruder Swithfrith, der für eine ungesetzliche Ehe exkommuniziert worden war, und aufgrund seinem Festhalten am Heidentum.

Swithhelm wurde von Cedd getauft, der aufgrund seiner erfolgreichen Missionierung in Essex zum Bischof der Ostsachsen geweiht worden war. Swithhelm wurde am königlichen Hof in East Anglia getauft, mit Aethelwold von East Anglia als Taufpate. [2] Dies wäre sicher nicht geschehen, wenn er tatsächlich der Mörder seines Vorgängers gewesen wäre. Weiterhin ist es möglich, dass East Anglia zu dieser Zeit die Oberherrschaft über Essex hatte. [3]

Swithhelm regierte anscheinend gemeinsam mit seinem Bruder Swithfrith, der in einer Urkunde erscheint, doch nichts weiter wird über seine Herrschaft berichtet. Es ist wahrscheinlich, dass Swithhelm nach dem Machtaufstieg von Wulfhere 658 sein Bündnis mit Northumbria löste und zu Mercia überwechselte.

663 brach in ganz Britannien eine Seuche aus und forderte viele Opfer. Swithhelm war eines davon. [4] Ihm folgten Sighere und Sebbi als Könige über je einen Teil von Essex. [5]

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sledda (c580-600) ⚭ Ricola, Schwester von ♔ Aethelberht I von Kent
    1. Saebert (c600-616) ⚭ Aethelgoda
      1. Sexred (c616-623)
        1. Sebbi (663-693)
      2. Saeward (c616-623)
        1. Sigebert I der Kleine (623-650)
          1. Sighere (Essex 663-688, Kent 687-688)
      3. Saexbald (c616-623)
        1. Swithhelm (c653-663)
        2. Swithfrith
    2. Seaxa
      1. Sigefith
        1. Sigebert II der Gute (c650-653)
          1. Seleferth

Anmerkungen[Quelltext bearbeiten]

  1. William of Malmesbury, Chronicle of the Kings of England
  2. Beda, Historia ecclesiastica, III/22
  3. Yorke, Barbara - Kings and Kingdoms
  4. Beda, Historia ecclesiastica, III/27
  5. Beda, Historia ecclesiastica, III/30
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