Die Textoverdi waren eine Gruppe antiker Briten, deren Name auf einer Inschrift im oberen Tal des Flusses South Tyne im heutigen Northumberland gefunden wurden.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von einem Gelehrten als "die geheimnisvollen Menschen des Unteren Britannien" bezeichnet könnten sie ein Unterstamm der Briganten gewesen sein, aber auch ein unabhängiger Stamm, der ursprünglich stärkeren Nachbarn Tribut zahlte, jedoch später seine eigene unabhängige Beziehung mit den Römern aufbaute.

Ausgrabungen brachten einen "mysteriösen" Altar aus dem 2. oder 3. Jh. hervor, der eine Weihung an Satiada trägt, eine örtliche Göttin. Er wurde vom Senat der Textoverdi geweiht. Sie scheinen die Bewohner dieses Gebiets gewesen zu sein, mit der Hauptstadt Beltingham. Ein Gelehrter bestätigte, dass "sowohl die Göttin als auch das Volk der Textoverdi ansonsten unbekannt sind; und die genaue Bedeutung der Kurie ist unklar, möglicherweise eine lateinisierte Version einer einheimischen britischen Einrichtung".

Curia bezieht sich vermutlich nicht auf einen örtlichen Senat, "aber, wie das keltische corie auf eine örtliche Untereinheit des Stammes, ähnlich einem pagus. Somit sind die Textoverdi möglicherweise ein Pagus der Briganten."

Die Inschrift lautet DEAE / SAIIADAE / CVRIA TEX / TOVERDORVM / V•S•L•M, übersetzt etwa "An die Göttin Satiada, das Konzil der Textoverdi erfüllt seinen Schwur freiwillig und verdientermaßen."

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