Theodosius I, auch Theodosius der Große, war Kaiser des Römischen Imperiums und der letzte römische Kaiser, der sowohl über den Osten als auch den Westen herrschte. Er regierte von 379 bis 395, bis 392 nur Imperator im Osten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

368 begleitete Theodosius seinen Vater zu einem Feldzug nach Britannien, wo er dabei mitwirkte, die Große Verschwörung zu unterdrücken.

383 war er bereits Imperator, als Magnus Maximus sich in Britannien, Gallien und Hispania zum Imperator ausrief und Theodosius Mitherrscher und Neffen Gratian ermordete. Gezwungen, sich zunächst um andere Angelegenheiten zu kümmern vereinbarte Theodosius mit Magnus einen Frieden und es gelang ihm, Magnus zum Caesar im westlichen Imperium erklären zu lassen.

Doch 388 begann Magnus einen Feldzug nach Italien, durch den Kaiser Valentinian II, ein weiterer Neffe von Theodosius und ebenfalls Mitkaiser, gezwungen war, zu Theodosius zu fliehen. Theodosius begann einen Feldzug gegen Magnus und konnte ihn in der Schlacht am Save besiegen. Damit war Theodosius alleiniger Herrscher im westlichen Imperium.

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