Valentinian I, auch Valentinian der Große, war Kaiser des Römischen Imperiums von 364 bis 375 gemeinsam mit seinem Bruder Valens. Sie teilten das Reich unter sich auf, wobei Valentinian die westlichen Provinzen erhielt. Er starb bei einem Wutanfall, der ein Blutgerinsel in seinem Hirn platzen ließ, während er sich auf einem Feldzug befand.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

367 erhielt Valentinian Berichte aus Britannien, dass eine kombinierte Streitmacht aus Pikten, Atecotti und Skoten Nectardius, den Graf der Sachsenküste, und Fullofaudes, den Dux Britanniarum, getötet hatte. Gleichzeitig kam es zu fränkischen und sächsischen Überfällen auf die gallische Küste und das Imperium befand sich inmitten der Großen Verschwörung. Valentinian lief Gefahr, Britannien vollständig zu verlieren.

Der Kaiser schickte Severus nach Britannien, um die Krise zu beseitigen, doch Severus war nicht in der Lage dazu und Valentinian schickte Julianus, dem dies jedoch ebenfalls nicht gelang. 368 ernannte Valentinian Theodosius zum neuen Comes Britanniarum und beauftragte ihn, Britannien zurück unter römische Herrschaft zu bringen. Theodosius war erfolgreich und konnte schon 369 nach Rom zurückkehren.

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